zwischen Spülmittel und Limonade begegnet mir Magnolia Nobile beim ersten schnuppern und während ich noch auf die Magnolie im Herzen warte, macht es einfach Blupp - und weg ist die ganze Freude, einfach geschluckt von meiner Haut. Und dabei hatte ich mich so auf unsere Begegnung gefreut, nachdem der Besuch bei Gelsomino im Garten so nett war... Schade.
Die Iris ist schon meine Freundin, die Magnolie könnte es auch werden.
Spritzig frisch startet die Zitrone mit einer leichten Süße. Ich werde unweigerlich an Limonade in meiner Kindheit erinnert.
Dann zeigt bzw. drängt sich die samtige Magnolie als Protagonistin in den Vordergrund. Jasmin und Rose sind ihre Begleiterinnen, halten sich aber im Hintergrund. In Verbindung mit der Limone und der nun einsetzenden Zedernote entfaltet sich der Duft. Immer noch empfinde ich den Duft als nicht zu süss oder gar drückend.
Die Vanille in der Basis nehme ich nicht wahr, dafür umsomehr die so gut und warm riechende Sandelhoznote, vermischt mit Patschouli und Vetiver.
Magnolia Nobile ist wie Iris Nobile ein sehr femininer, zarter und eleganter Duft.
(Parfumo-Nickname: Callas)
(Inge, 23.09.12)
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