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Molinard
Das Dufthaus Molinard
Entstanden im Jahre 1849 in der südfranzösischen Stadt Grasse. Schon damals wurden in der ländlichen Gegend Rosen, Orangen, Jasmin, Mimosen, Veilchen, Lavendel und viele andere Blumen und Pflanzen angebaut. Bis zur französischen Revolution bezog fast ganz Europa seine Essenzen aus dieser Region, dem Herz der französischen Parfumeure.
Im Jahre 1860 wurden zwei neue Düfte vorgestellt: Jasmin und Rose, später folgten Mimose und Veilchen. Diese wurden in kostbaren, eleganten Kristallflacons von Baccarat präsentiert. 40 Jahre später, 1900 wurde ein prächtiges Firmengebäude eröffnet, das von Gustave Eiffel, dem Architekten des nach ihm benannten Eiffelturms, entworfen wurde. Dort wurden unter anderem die englischen und russischen Kunden im typischen Stil der Provence empfangen. Adlige und reiche Kaufleute verbrachten den Winter gerne im milden Klima der Riviera und immer wenn Königin Victoria in Grasse weilte, verlangte sie ausnahmslos nach den Parfums von Molinard.
Im Jahre 1921 wurde „Habanita“ kreiert. Der Flacon für diesen Duft wurde von Lalique entworfen. Im Laufe der Jahre haben neben Baccarat und Lalique viele andere Glaskünstler die Flacons für Molinard entwickelt.
Seit fünf Generationen blieb bei Molinard alles wie gehabt. Die traditionelle und handwerkliche Herstellung der Düfte garantiert die gleichbleibende Qualität der Duftklassiker die keinen kurzlebigen Modeerscheinung unterworfen sind.
Parfum ist die Trumpfkarte im Spiel der Verlockungen und Verführung. Eine Einladung an die Sinne, um in eine Welt der Träume zu versinken.
















