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Heeley - Sel Marin

Heeley - Sel Marin


Luftig und aquatisch – Heeley’s Komposition “Sel Marin” vermag es all jene Eindrücke einzufangen, die uns an einen frühen Sommermorgen an der Küste erinnern. Der Duft umspielt die Erinnerungen an erfrischendes, rauschendes Meerwasser, den feinen Sand des Strandes und die salzige Meeresluft.


Flüchtige Andeutungen von Bergamotte und Limone eröffnen uns einen wunderschönen Tag. Sanfte hölzerne Noten erinnern an die mächtigen Bäume, wie sie an „unserem geheimen Ort“ überall auf den Klippen zu finden sind. Das am Strand liegende, in der Sonne getrocknete Holz erinnert unmissverständlich an Birke und Zeder. Nach einer Weile nehmen wir den Duft von Vetiver und Seetang wahr…


Mühelos und entspannt fängt „Sel Marin“ wohl all jene Gedanken ein, die uns alle an den einen perfekten Tag an der Küste erinnern.


Heeley wurde bei der Kreation seiner Düfte sowohl von der Natur, als auch von der Technik inspiriert. Er verbindet in seinen Designs gegensätzliche Elemente, die zeitgemäß aber dennoch elegant sind.


Ein zentrales Thema seiner Arbeiten ist die Beziehung zwischen der Natur und der Urbanität. Dies spiegelt sich auch in seiner zauberhaften Parfümkollektion wider.

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Heeley - Sel Marin

Duftkomposition:

Kopfnote: Zitrone, Bergamotte, Buche

Herznote: Salzige Noten, Algen

Basisnote: Vetiver, Birke, Zedernholz, Leder

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Salz auf meiner Haut
Aquatische Düfte haben es bei mir in der Regel etwas schwerer als Vertreter anderer Duftkategorien – meist empfinde ich sie als zu flach, synthetisch, beliebig oder dem (vermeintlichen) Massengeschmack geschuldet, um mich ernsthaft interessiert mit ihnen auseinanderzusetzen.
Das ist sicherlich Snobismus, für den ich mich schämen sollte, doch glücklicherweise hält er mich nicht davon ab, immer wieder einmal auch einen Aquaten neugierig zu beschnuppern – um unvermittelt eine Art „blaues Wunder“ zu erleben.
Ein solcher Duft ist „Sel Marin“ – vom allerersten Moment an hält mich die unglaublich klare, herbe Frische aus dem Flacon gefangen und versetzt mich an die bretonische Küste mit ihren steinernen Stränden, die bei Ebbe kilometerweit ins Meer hineinreichen.
Kräftig zerrt der von der See hereinkommende Wind an meinen Kleidern, peitscht mir die Haare ins Gesicht und dringt mit fast schmerzhafter Reinheit in meine Lungen – ich schmecke Salz und Tang und Treibholz, während die Sonne auf meine Haut herabbrennt.
An einer geschützten Stelle setze ich mich in den Sand – in die Düfte des Meeres mischt sich der trockene Geruch vereinzelter Gräser, ein Hauch von Eukalyptus (der nicht gelistet, für meine Nase aber deutlich wahrnehmbar ist) und meiner eigenen Haut.
Niemand ist hier, weit und breit kein Mensch, nicht einmal ein Seevogel – die Fischerboote liegen verlassen auf Grund, bis zur Flut werden noch einige Stunden vergehen.
Ich lege mich zurück, schließe die Augen, spüre den Wind über mich hinwegstreichen und gebe mich träumend ganz dem Frieden meiner Umgebung hin – nichts ist mehr wichtig, niemand wartet oder drängt…
Etwas verdunkelt die Sonne. Blinzelnd öffne ich die Augen. Gavin ist da.
 
(Winny, 13.02.12)

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