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L'Artisan Parfumeur - Méchant Loup

L'Artisan Parfumeur - Méchant Loup


Der Hausparfumeur von L'Artisan Parfumeur, Bertrand Duchaufour, zeigt uns mit „Méchant Loup“ aus dem Jahre 1997 einen bösen Wolf, mit dem wir in diesem Erscheinungsbild nicht gerechnet haben.


Der böse Wolf kommt nämlich gar nicht sonderlich wild daher. In den Kopfnoten empfangen uns pfeffrig-würzige Noten im Verbund mit feinen Lakritznoten. Doch sogleich zieht es uns ins Unterholz und zu den Haselnusshecken, die vor dem Haus von Rotkäppchens Großmutter stehen. Zedernholz gibt dem Duft eine saubere und unerwartet frische Ausrichtung, um in einer Basis aus Eichenmoos, Guajakholz, Honig und Myrrhe auszuklingen.


Ein äußerst charmanter Wolf, der durchaus auch eine Wölfin sein kann. Ein gourmandiger Duft, aber kaum süß und dafür würzig. Freunde von Lakritze und Haselnüssen werden ihre helle Freude an "Méchant Loup" haben.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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L'Artisan Parfumeur - Méchant Loup

Duftkomposition:

Kopfnote: Pfeffer, Süßholz (Lakritze)

Herznote: Haselnuss, Haselnussholz, Zedernholz

Basisnote: Eichenmoos, Guajakholz, Honig, Myrrhe

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Wolf im Schafspelz
Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Ein böser Wolf riecht anders. Dieser ist warmwürzig-weich-kuschelig. Eher ein Wolf im Schafspelz. Auch ich rieche die Haselnüsse, die Lakritznoten und Grünes. Ein sehr feiner Herrenduft. Leider hat meine bessere Hälfte ihn derzeit nicht im Gebrauch. Den hier habe ich nämlich auch gerne mal "gemopst" und selber getragen. Ein wirklich wunderschöner Duchaufour.
 
(Deception, 30.04.11)
Der böse Wolf ...
... ist hier gar nicht sooo böse. Stattdessen war mein erster Eindruck von diesem Duft der einer Waldlichtung im Sonnenschein. Blätter rascheln, der Wind weht leicht, man steht mittendrin. Schön ist auch, dass man den einzelnen Duftrichtungen in dieser Komposition nachspüren kann. Die Haselnüsse treten deutlich hervor, dann wieder das holzige Lakritz und die grünen Bestandteile ... Ich persönlich würde den Duft nicht als männlich bezeichnen. Ich finde er riecht auch an Damen ganz ausgezeichnet.
 
(Eva K., 19.04.11)

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Bertrand Duchaufour

Bertrand startete seine Karriere als Parfümeur 1985 in Grasse. Er lernte von den Meister Parfümeuren bei Florasynth und Symrise und feilte während dieser Jahre an seiner Beziehung zur Parfümerie. 2007 wurde er selbstständig und arbeitet seither mit L’Artisan Parfumeur und vielen weiteren Nischenherstellern. Als Kunstliebhaber und selbst auch Sammler ist Bertrand ein Weltenbummler, immer auf der Suche nach neuer Inspiration.

„Ich habe eine sehr spezielle Beziehung zu Parfüm, wie alle Parfümeure in den Laboren. Mit der Selbstständigkeit und der Arbeit im eigenen Atelier, direkt mit meinen Formulierungen, entwickelte sich diese Beziehung neu, zu einem anderen Weg meine Parfums zu kombinieren. Die Kontrolle über die reinen Materialien wird immer besser.“ Bertrand Duchaufour.

Einige Kreationen von Bertrand Duchaufour sind Comme des Garcons’ Kyoto, Avignon und Sequoia, L’Artisan Parfumeur’s Timbuktu und Dzongkha, Penhaligon’s Sartorial und Ama¬ranthine, Acqua di Parma Colonia Assoluta und viele andere.

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