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Mark Birley - Charles Street

Mark Birley – Charles Street


Nach dem gefeierten Signatureduft schlägt „Charles Street“ in die gleiche Kerbe. Ein perfekter Duft für den modernen Gentleman: stilvoll, dynamisch und provozierend männlich.


Benannt wurde er nach der berühmten Straße in Londons vornehmem Mayfair-Bezirk, wo sich auch der Marks Club befindet. Dieser Herrenclub – Annabel's – wurde 1972 von Mark Birley gegründet und gilt als einer der exklusivsten Clubs in London.


Die Kopfnote von Charles Street wurde facettenreich mit Elementen wie Kaffee, pfeffrigem Muskat und würzigem Angelikawurzelöl ausgestaltet, eine Kopfnote, die ledrig und fast likörig an Lakritz erinnert. In Charles Street findet man ebenso beinah ätherische Anklänge, die vom Thymian stammen könnten, sowie eine nur schwer zu bemerkende luzide kalte Rose. Die erdige Iris rundet ab und leitet den Verlauf auf eine weiche Vanille-Patchouli-Basis über, ohne dass der Duft aber seine rauchige Ledrigkeit verliert.


Charles Street, eine Kreation des Meisterparfumeurs Pierre Bourdon, ist heute schon unter die Klassiker aufgestiegen.

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Mark Birley - Charles Street

Duftkomposition:

Kopfnote: Angelika (Engelwurz), Muskatnuss, Kaffee, Thymian, Karottensamen

Herznote: Rose, Orangenblüte, Tuberose, Maiglöckchen, Himbeere, Safran, Jasmin

Basisnote: Ambra, Leder, Moschus, Vanille, Patchouli

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***
Im Gegensatz zu Mark Birley for Men, welcher ein sehr sauberer, leichter und dezenter ist, ist Charles Street das Gegenteil, kräftig, ausdrucksstark und auch gewissermaßen laut.

Er ist allerdings definitv ein Duft für den man viel Geduld braucht. Frisch gesprüht wirkt Charles Street sehr herb und bitter, Kaffee, Thymian und Muskat erzeugen in Kombination einen sehr seltsamen Duft, der mich an verschiedene Dinge erinnert... die Erkältungsmedizin, die man als kleines Kind nie einnehmen wollte, der mit Kakao gegorenem Wein, den ich in Banyuls-Sur-Mer bei der Verkostung probiert habe oder einen dieser scheußlichen aber extrem effizienten chinesischen Erkältungstees, die mir meine Mutter bei Bronchitis zubereitet hat.

Ich mochte ihn nicht. Doch nach ein paar Minuten ist dieser Duft wie ausgewechselt, warm, ledrig, etwas blumig-würzig durch Safran und auch etwas fruchtig-süß durch Himbeere.

In manchen Foren wie parfumo.de wird er mit Tom Ford's Tuscan Leather verglichen. Da ich diesen ebenfalls besitze, kann ich eine gewisse Ähnlichkeit bestätigen, duch unter'm Strich wirkt Charles Street frischer, klarer und blumiger, weniger süß, beerig und teerig als TL.

Es sind die Elemente Safran, Himbeere und Leder, die beiden Gemeinsam sind und diese Ähnlichkeit erzeugen. Daher muss ich zur Vollständigkeit noch "Black Saffron" von Byredo erwähnen. Ganz identisch sind sie natürlich nicht.

Aber ich denke es steckt hier ein guter Hinweis drin, mit was für einer Art Duft man es hier zu tun hat. Er gefällt mir gut, allerdings muss zumindest ich die Geduld dazu haben, an den Kopfnoten vorbei zu kommen, danach ist die Komposition für mich absolut stimmig.
 
(Daniel, 07.03.13)
Bittercocktail
Dieser Duft ist nicht schlecht, allerdings für mich nicht tragbar, da mir die bittere Note, die einem gleich zu Anfang in die Nase steigt, nicht zusagt. Trotzdem handelt es sich um einen hochwertigen Duft, der mit der Zeit immer tragbarer wird. Die Haltbarkeit finde auch ich mittelmäßig bis gut und die Sillage ist nicht dezent, aber auch nicht überbordend. Insgesamt ein sehr männlicher Duft, der bestimmt ganz gut in ein Büroumfeld passt ;)
(Duftion)
 
(Gero, 11.09.12)
Meine Nase wird ihn immer finden...
... diesen Duft!
Eigentlich machen mich solch überbordende Inkredenzienlisten bei Parfüms eher "misstrauisch", aber Charles Street bildet hier eine wundervolle Ausnahme. Die Mischung aus Leder und Orientalik, Blumen und Frucht ist wirklich ein geruchlicher Hammer!
Und - hier muss ich meiner "Vorrednerin" widersprechen, ich finde ihn durchaus genug lang haftend, als dass er mich einen Tag lang begleiten kann!
 
(Jenny, 29.04.11)
Köstlich,...!!!
Eine wahrhaft gelungene und ungewöhnliche Komposition, die (bei mir) ab dem ersten Aufsprühen die Basis ,-insbesondere Leder- verströmt ; gefolgt von Kaffeeakkorden aus der Kopfnote.
Peu à peu klingen weitere Basisnoten wie Moschus und Patchouli an,die gepaart mit den fruchtigen und blumigen Herznoten jedoch ihre "orientalische Wucht" verlieren,...einziger Wermutstropfen: trotz EdP-Konzentration verfliegt diese köstliche Melange recht rasch,...die Traveller-Size sollte deshalb immer griffbereit sein,....
 
(Farn, 13.04.11)

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