Nichts kommt meiner Vorstellung von einem duftenden Seelentröster näher als "Lei"
Daheim auf dem Sofa eingekuschelt, eingehüllt in eine flauschige Decke, ein gutes Buch - und dazu eine ordentliche Portion Lei.
Ganz kurz startet der Duft zitrisch, ein klein wenig bitter und stechend. Aber dann!!
Kurze Zeit später schon materialisiert sich eine Riesentasse dampfender Schokolade. Süß, zuckrig und herrlich cremig.
In meine imaginäre Tasse gesellt sich eine leicht erdig-bittere Note, die ich dem Patchouli bzw. dem Vetiver zuordne. Dies macht aus meiner "gewöhnlichen" Schokolade edelsten Kakao. Diese feine Kakaonote hat noch ihre guten Freunde Vanille und Honig im Schlepptau - fertig ist die perfekte Begleitung zu oben erwähntem Buch auf dem Sofa.
Lei ist für mich weder ein Patchouli-Duft( den gibts ja extra bei Mazzolari) noch ein Schokoduft. Er liegt irgendwie dazwischen, hat in gewisser Weise das Beste von beiden Elternteilen mitbekommen und sich "Gourmand-Duft" taufen lassen.
Lei ist jedoch kein Duft nur für das stille Kämmerlein, er hat ordentlich Schmackes, keine Frage, aber ich finde ihn für alle Gelegenheiten (in der kalten Jahreszeit) tragbar. Und- das habe ich erlebt - er kann sogar missmutigen Arbeitskollegen ein Lächeln auf das mürrische Montagsgesicht zaubern.
(Birgit, 08.10.12)
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