Memo - Manoa
Monoa von Memo ist eine Huldigung an die Legenden über die Stadt des Goldes und des Opoponax', auch als mythenumranktes Eldorado bekannt.
Im Herzen des Inka-Landes liegt Manoa, die Stadt des Goldes. Die Legende sagt, dass El Dorado, ein junger Mann ganz mit Gold bedeckt, einmal im Jahr die Opfergaben seines Volkes in einem mit Diamanten besetzten Boote darbrachte. Er transportierte die Geschenke auf einem klaren See, um sie auf Manoa zu entladen, der Insel, die mit der Zeit alleine aus der Aufhäufung von Schätzen entstanden war. Manoa ist wie das Haus der Sonne, eine lebende Frucht die ihren Opoponax-Honig nur den Abenteuerlustigsten anbietet.
Ein reiner Hesperidenverbund in den Kopfnoten wird nach einiger Zeit von den restlichen Zutaten heimgesucht: Ernste, würzige, trockene und verhalten warme Harze, von Vanilleschleiern umhüllt. Der eine oder andere wird möglicherweise noch einen feinen Tabakrauch bemerken. Ingwer und Iris fügen sich ins große Ganze ein, jenes Harzig-Kontemplative, das durchaus als olfaktorische Trutzburg gelten kann.
Schillernd ist Manoa, oszillierend zwischen dichten, zitrischen Anklängen, seinen medizinisch anmutenden Harzen und einer hintergründigen, tiefen, holzigen Wärme.