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Olfactive Studio - Chambre Noire

Olfactive Studio - Chambre Noire


Chambre Noire ist ein Parfum, das erst in der Dunkelheit liegt und von den Lichtstrahlen einer vibrierenden Kopfnote aus Rosa Pfeffer erweckt wird.


Ein Parfum, welches geradezu dafür konzipiert wurde, es gemeinsam zu erleben, beispielsweise in der Geborgenheit eines abgelegenen Hotelzimmers. Es baut ein sich steigerndes Wechselspiel zwischen verführerischen Ledernoten und üppigen Aspekten auf.


Photography by René-Bazin


Chambre Noire - Clémence René-Bazin


Was geht vor in dem schwarzen Zimmer, im Chambre Noire, in der Dunkelkammer? Ist es ein Geheimnis?


Hinter dem schweren Vorhang der Vorstellung erhitzen sich die Gemüter. Serge Gainsbourg schlief gut in seinem schwarzen Zimmer, aber es ist eher ein anderes Genie, Leonardo da Vinci, dem wohl die Urheberschaft zusteht.


Im schwarzen Zimmer ist das Licht die Königin, die Dunkelheit ist ihr Kind. Das Licht wirft in diesem geschlossenen Raum um sich mit Formen und Konturen und macht den schwarzen Raum zu einem verzauberten Ort. Die Zauberformel ist die Optik, die das Wahre in sein umgekehrtes und verdrehtes Bild mit einmaliger Genauigkeit umwandelt. Es spielt mit dem Blick und zeigt die Welt Hals über Kopf.


In der Dunkelkammer ist schon der Halbschatten wie ein Versprechen. Die Photographie mit ihren Wünschen muss sich Zeit im Dunkeln nehmen, denn nur in der Isolation kann Intimes und Geheimes geschehen. Das Wunder wird vorbereitet, das Wunder, dass die Dunkelheit erhellt wird.

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Duftkomposition:

Kopfnote: Rosa Pfeffer

Herznote: Jasmin, Papyrus, Veilchen, Weihrauch, Backpflaume

Basisnote: Sandelholz, Patchouli, Moschus, Vanille, Leder

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****
Chambre Noire habe ich anscheinend lange übersehen, mir ist nie aufgefallen, dass es sich hier um einen Lederduft handelt.

Moschus, Vanille, Patchouli und Sandelholz verleihen dem Leder Süße und Wärme. Der Rosa Pfeffer kühlt den Duft und macht ihn dazu etwas herb. Das einzige was ich nicht herausriechen kann sind die floralen Noten und Papyrus. Ich kann nur sagen, dass diese Noten in einer Art und Weise zu einem Duft zusammen komponiert wurden, dass sich für mich dieser kühle und leicht artifizielle Geruch von Zelluloid ergibt, dem Trägermaterial alter Fotos.

Das Kontrastprogramm, welches hierdurch erzielt wird, ist bemerkenswert, es ist ein Kontrast zwischen warm-kalt und dynamisch-statisch. Während man die warmen Aspekte von Chambre Noire (Leder und Pflaume) immer unterschiedlich wahrnehmen kann und dieser Teil des Duftes scheinbar ständig seine Form ändert, bleibt der kühle Aspekt, dieser artifizielle Geruch von Zelluloid statisch, gleichend einem fixierten Film oder Foto.

Ein ähnliches Szenario mag es in manchen Studiengängen geben. Die Atmosphäre einer Dunkelkammer, aufgeheizt von der Entwicklermaschine, ein leichter Geruch von Fixiersalzlösung in der Luft, alles ist dunkel, lediglich eine Rotlichtlampe wirft gedimmtes Licht... und zusammen mit der hübschen Praktikumspartnerin steht man in diesem Raum und entwickelt und fixiert seinen Film, man redet kaum miteinander, da die Enge der Dunkelkammer einen gegenseitig in die Comfort-Zone des anderen zwingt. Und alles was man riecht und spürt sind zum einen die Spuren der Chemikalien in der Luft, die Wärme und den Körpergeruch des anderen. Und insgeheim haben weder sie noch ihre Laborpartnerin nichts gegen die Nähe zueinander einzuwenden... ;)
Und dieses Bild habe ich vor Augen, wenn ich Chambre Noire rieche.
Und obwohl dieser Duft sehr artistisch wirkt, ist er meiner Meinung nach ein guter Duft, den man im Herbst und Winter täglich tragen kann.
Ich würde empfehlen, den Duft mit Geduld zu testen, das Konzept einer Dunkelkammer erschließt sich mir ohne Zweifel, es ist der erste Duft, der für mich irgendwie auch ein Gefühl von räumlicher Enge erzeugt und doch einladend wirkt.

 
(Daniel, 05.02.13)
Tabak + Leder
Zunächst überforderte mich der Duft. Zu ähnlich schien er mir zu den anderen Olfactive-Düften. Ausgenommen: Still life.
Jedoch ein 2. Versuch als Betthupferl entzückte nicht nur meinen Mann und meine Katze. Im Ernst: Es ist ein sehr aparter Duft, Leder und Veilchen mit Weihrauch, die Hölzer etc. ergeben einen Duft von einer Vorratskammer mit allen Köstlichkeiten des Sommers und Herbstes. In der Vorstellung entsteht ein Duftgemisch von Früchten, Gemüsen, Weinen, Likören, Chutneys, Konfitüren, Nüssen und Gewürzen. Lecker! Zur Konservierung dient Weihrauch. Der Geruch von Leder rundet die Komposition ab. Sowohl das Schlafzimmer als auch die Vorratskammer sind Chambres Noires - nicht nur. Dem entspricht der Duft. Süß, appetitlich und sehr lange haltbar.
 
(Waltraud, 29.09.12)
auf meiner Haut erst lange nur Leder, dann Wärme
nach der Beschreibung habe ich etwas ganz anderes erwartet beim ersten Aufsprühen: etwas Pfeffer (in der Art von Piper nigrum vielleicht, aber vielleicht liegt es daran, dass da der Pfeffer schwarz ist?) - auf meinem Handgelenk der Geruch von rauem Leder, Wildleder ... lange nur dieses Wildleder - ich versuche, etwas Blumiges zu erschnuppern, Jasmin, Veilchen? - das Wildleder ist so dominant, dass offenbar auf meiner Haut die zarten Blüten keine Chance haben. Erst nach einiger Zeit kommen die Basisnoten durch - die Wärme von Vanille, Patchouli (aber das Wildleder verfliegt, obgleich das in der Beschreibung in der Basisnote erwähnt wird).
Für mich wohl eher kein must-have.
 
(Susanne (Susa), 18.09.12)
Pflaumen auf Ledersofa
Chambre Noir ist ein Nasenschmeichler der einem das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.
Er beginnt auf meiner Haut mit einem Auftakt aus frischen Pflaumen in die man hinein beißen möchte. Es riecht wirklich so als wenn man eine reife Pflaume aufschneidet.
In der Herznote gesellt sich zu den Pflaumen ein leicht herber Lederduft. Ich fühle mich als würde ich Pflaumen auf einem Ledersofa essen.
In der Basis werden die Pflaumen süßer und süßlich warme Noten kommen hinzu. Es riecht als würde ein frisch gebackener Pflaumenkuchen aufgeschnitten werden.

Ich mag diesen Duft wirklich sehr gern und wurde schon häufig im positiven Sinne darauf angesprochen.

Auf meiner Haut verfügt Chambre Noir über eine ausgesprochen gute Haltbarkeit.
Ich würde diesen Duft eher für die kalte Jahreszeit empfehlen.

Für diesen Duft spreche ich eine absolute Kaufempfehlung aus.

(Lordoch)
 
(Lordoch, 11.09.12)

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Dorothée Piot strahlt eine Lebensfreude und einen verbindlichen Enthusiasmus aus. Sie nimmt eine zustimmende Vorliebe für menschliche Beziehungen für sich in Anspruch, für den Austausch und die Teilhabe, die Ideen, den Geschmack und den Duft… und begeistert sich für den Duft von Patchouli und den des Trüffels! Man entdeckt sie als neugierig und schlemmerhaft.

Dorothée inspiriert sich heute bei den großen Chefs, die sie selbst in deren Küchen besucht und die, nach ihr, die wahre Kühnheit für Kontrastreiche Verbindungen haben…

Das „Natürliche“ ist für sie die Möglichkeit nah am Material und den Produkte, nah an der Natur, zu sein. Es passioniert sie diese Rohstoffe durchdringend zu bearbeiten bis hin sie zu sublimieren.

Mehr von: Dorothée Piot

Fotografin – Clémence René-Bazin

Clémence macht keine Fotos, aber sie verknüpft Begegnungen. Nach 7 Jahren bei der Agentur Magnum, dann als Assistentin von M. Depardon ist sie keine Fotoreporterin; sie bezeugt nicht, sie lebt. Die regelmäßigen Hin- und Rückreisen nach Burkina-Faso über die letzten 15 Jahre, haben es ihr erlaubt, in An- und Abwesenheit für diesen Ort zu arbeiten.

Der Platz ist hier der Zeit und dem Sein überlassen, das kleine Momente der Gnade entwickelt um die Zerbrechlichkeit und die Vergänglichkeit des Lebens, die eine Landschaft, einen Augenblich, ein Objekt im Licht so viel wertvoller macht. Es ist de flüchtige Schönheit des Glücks, lebendig zu sein, die der Blick von Clémence René-Bazin einfängt.

Olfactive Studio – Eine Marke geboren im 21st Jahrhundert

Olfactive Studio entstand aus dem Wunsch eine Nischenmarke für Parfums zu entwickeln, einer entschieden avantgardistischen, modernen Nische, ihrer Zeit verbunden, befreit von einer manchmal schweren, verschlafenen Geheimnisse kultivierenden Tradition.

Olfactive Studio ist die erste Parfum Kollektion, die Schritt für Schritt, die Entwicklung den neugierigen oder passionierten Internetnutzern enthüllt, die ihnen eine Stimme bei der künstlerischen Auswahl verleiht und sie zu Botschaftern der Marke macht.

Ursprünglich  um den „Blog de Parfum das (noch) nicht existiert!“ auf Facebook gegründet, kann man die Gemeinschaft (bis heute 4000 Mitglieder) über den Link: www.olfactivestudio.com finden.

Originelles Manifest, lanciert in Februar 2010 auf der Facebook-Seite: „Nehmen sie teil an der Entwicklung eines Parfums, einer anderen, intuitiven, kreativen, künstlerischen, seltenen Parfum-Marke, einer Nischenmarke von außergewöhnlicher Persönlichkeit im Gegensatz zu den Lancierungen von Parfums mit glattem Marketing….

Sie können ihre Meinung und ihre Ideen einbringen auf die Vorschläge und künstlerische Auswahl reagieren, mit der Direktion über Facebook Fan Seite interagieren.“

Dies ist ein Projekt der Zusammenarbeit und Teilhabe, das eine neue Generation von Parfums entstehen lässt…

Alle Schritte des Projekts – die Wahl des Konzepts und des Markennamens, der Name der drei ersten Parfums, die Entwicklung des Flakons und der Verpackung – wurden ausführlich diskutiert. Die Wahl der Düfte wechselte vom Virtuellen in die Realität, dank der Begegnung mit der Gemeinschaft.

Einige Prinzipien der Gründer von Olfactive Studio:
„Der Respekt für die Parfümeure: ein Parfümeur ist ein Künstler und er ist oft besser, wenn seine Schöpfung, aus ihm selbst heraus, ohne Vorschriften und Marketing-Einschränkungen entsteht. Würde man von einem Maler verlangen sein Bild so zu ändern, dass es in den Raum passt? Bevorzugen wir „die Versuche des Parfümeurs“, unretouchierte Parfums!“

Eine echte olfactive Parteinahme: originelle Duftkreationen, niemals gerochen, von starker Persönlichkeit mit sehr guten Grundstoffen (bevorzugt werden natürliche Grundstoffe), ohne Preiseinschränkungen! Wir bevorzugen es eher, in die Qualität der Grundstoffe zu investieren, als in de Werbung.“

Lebe die Kohärenz und Überraschung! Es gibt keine unfehlbare Methode den Erfolg eines Duftes vorherzusagen, aber die Kohärenz ist keine Garantie für Erfolg. Es lebe der Unterschied, die Überraschung zwischen dem Flakon, dem Duft und seinem Bild!“

Es lebe die künstlerische Intuition, die Freude und der Wunsch etwas zu gestalten, die Qualität und Großzügigkeit!

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