Paolo Gigli - Quattroventi - Grecale
Der kühle und kräftige Wind Gregale, wie der Grecale im Deutschen heißt, kommt von Osten, genauer von Griechenland, über das Mittelmeer gefegt und bringt neben kalter Luft gerne auch Regen mit.
Paolo Giglis Grecale entspricht so gar nicht dem Bild, dass man vom gleichnamigen Wind haben könnte: warm, weich und sanft präsentiert sich der Duft. Bereits im Auftakt verströmen Maiglöckchen, Hyazinthe und Geranium frühlingshafte Noten. Die Hesperiden Orange und Zitrone sorgen außerdem für fruchtige Spritzigkeit. Im weiteren Verlauf erwärmt sich der Duft: Gewürznelke und Muskat vereinen sich mit balsamisch-harzigem Weihrauch, süßem Pfirsich und den aromatisch-krautrigen Noten von Engelwurz und Lavendel. Seinen Siedepunkt erreicht Grecale in der orientalisch anmutendem Basis, in der sich Zedernholz, Opoponax, Ambra und Vanille an balsamischer Wärme zu übertreffen versuchen. Ein weicher, cremiger und sehr femininer Duft, der eher für den großen Auftritt am Abend geeignet ist, denn für Alltag oder Büro.
Der Glasflakon ist in der oberen Hälfte mit 24K Gold verziert, während die untere Hälfte transparent gehalten ist – dies soll die Beständigkeit des Erdbodens im Gegensatz zur luftig-leichten, beinahe flüchtigen Klarheit des Glases symbolisieren.