Penhaligon's - Endymion
Endymion, ein Königsohn, bat Göttervater Zeus um ewige Jugend und Schönheit. Dieser erfüllte ihm seinen Wunsch und legte ihn in einen immerwährenden Schlaf. Die Mondgöttin Selene entdeckte den schlafenden Jüngling und verliebte sich in ihn. Durch einen Kuss versuchte sie Endymion aus seinem Schlaf zu erwecken, aber da ihr dies niemals gelang war sie stets ein wenig traurig.
Melancholisch ist auch das Licht, das sie seitdem in den Mondnächten auf die Erde ergiesst. In einer Vollmondnacht können wir diesen besonderen Schein sehen und etwas von dieser grossen Liebe erahnen. Eine kleine Mondsichel auf der Verpackung von Endymion erinnert uns an diese Geschichte.
Mandarine trifft schwarzen Pfeffer, Bergamotte vereint mit Weihrauch, Moschus und Myrrhe. Feine Ledernoten abgerundet mit einem Hauch von Kaffee - einfach elektrisierend.
Das Parfumhaus Penhaligon's wurde in den späten 1860ern von William Henry Penhaligon gegründet, einem Barbier aus Cornwall, den es nach London verschlagen hatte. Dort brachte er es nicht ohne Grund zum Hofbarbier und Parfumeur von Queen Victoria. Im Gründungsjahr 1870 eröffnete er seinen ersten Barber Shop in der Jermyn Street und war mit seinen klassischen Rasurprodukten ebenso erfolgreich wie auch mit seinen selbst formulierten Parfums. Schillernde Persönlichkeiten und vor allem der Adel gehörten zu seiner Kundschaft, viel später sollte auch Sir Winston Churchill zu diesem erlauchten Kreis stoßen. Das erste Parfum „Hammam Bouquet“ kam Penhaligon in den Sinn, nachdem er die benachbarten türkischen Bäder besucht hatte und deren Duft bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Mit diesem Duft legte er das Fundament für zahlreiche weitere Kreationen.
Trotz einer wechselvollen Geschichte werden heute noch die inzwischen zu wahren Klassikern avancierten Parfums, Badelinien für Damen und Herren sowie Raumdüfte und Kerzen angeboten. Die Ausgewogenheit zwischen Tradition und zeitloser Schönheit ist der Grund, warum so viele Duftliebhaber auf Penhaligon's schwören und dieses Haus niemals missen wollen.