19-69 - Purple Haze

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19-69
Bourgeois, Amélie

19-69 - Purple Haze

Die Hippiebewegung und Protestkultur – ganz wie John und Yokos Bett in Amsterdam und Montreal, genauso wie die Woodstock Music and Art Fair 1969. Purple Haze erschafft das Ambiente für 19-69. Tiefgründig, kraftvoll, schräg und faszinierend. Die Duftnoten umfassen einen Cannabisakkord, Veilchenblätter und Patschuli.

Johan Bergelin: „Der Duft Purple Haze handelt vom legendären Keenak, den ich in Bahama Village auf Key West traf. Eine Gitarre auf dem Rücken, Schlangenlederstiefel, enge Jeans und lange Haare. Ein Hauch von Woodstock. Eine Hommage an die Kreativität, Freiheit und den Genuss.“

Die Duftreise von Purple Haze: Keenak und ich
Key West ist einer der duftendsten und inspirierendsten Orte, die ich kenne. Er verleiht Kraft und spielt mit allen Sinnen und Gefühlen. Wehende Palmen, Orchideen, wunderschöne Bougainvillea und an der südlichsten Spitze der USA gelegen, nur 90 Meilen entfernt von Kuba. Das Motto dieses Schmelztiegels ist „die Menschheit ist eine Familie“.

Hier begann auch die Geschichte von Keenak und mir. Ich war schon ein paar Mal auf Key West gewesen und lernte die Einheimischen kennen. Nur ein paar Meter von mir entfernt ging diese exzentrische Persönlichkeit vorbei, vor meinem Lieblingscafé in Bahama Village. Eine Gitarre auf dem Rücken, Schlangenlederstiefel, enge Jeans, ein schwarzes Seidenhemd, offen bis zum Bauchnabel. Dazu: massenweise Halsketten, Armbänder und ein Stirnband unter seinem Markenzeichen, einem Hut mit schwarzer Feder. Wer war dieser Mann? War er ein alter Hippie, ein Woodstock-Relikt? Oder vielleicht ein Rockstar? Ich war fasziniert und wusste, dass ich ihn wiedertreffen wollte. Ich fragte herum in der Stadt und suchte nach Hinweisen. Man erzählte mir, dass er ein Straßenmusiker sei, der auf einem Boot lebte. Andere sagten, dass er ein talentierter Musiker sei mit einer Schwäche für Schnaps und psychedelische Substanzen, der unter einer Brücke schlief. Eines Tages traf ich wieder auf ihn. Ich war gerade dabei, mit meiner dreijährigen Tochter Lebensmittel bei Fausto‘s einzukaufen, als ich ihn auf dem Gehweg sitzen sah, wie er ein wenig auf seiner Gitarre spielte. Da war er, dieser geheimnisvolle Mann aus einer anderen Zeit und von einem anderen Ort.

Wir verstanden uns gleich gut und Keenak lud mich ein, am nächsten Tag zu einem flüssigen Mittagessen zu ihm zu kommen (oder einigen Uppern, wenn ich das lieber hätte). Seine Wohnwagensiedlung befand sich in den zwielichtigen Badlands von Stock Island, eine winzige Parzelle hinter Cow Key Channel. Wir redeten über das Leben, Musik und Literatur. Über meine europäische Herkunft und sein Leben als vagabundierender Künstler. Ich war von dem eigentümlichen Duft fasziniert, den sein Heim umgab. Ich erkannte Patschuli, Tabak und holzige Düfte, gemischt mit Leder und Vanille. Als ich ihn erwähnte, erzählte er mir von einem speziellen Patschuliöl, das er verwendete, seit er ein junger Mann in Vietnam war. Die Frauen mochten es, warum also ein Erfolgsrezept verändern, sagte er und lachte. Aber er beugte sich herüber zu mir und flüsterte: „Mann, wenn du mein wirklich geheimes Gewürz kennen willst, es ist Gras. Das beste ist Purple Haze, aber verdammt schwer zu finden heutzutage.“
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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