Aedes de Venustas - Copal Azur

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Aedes de Venustas - Copal Azur

Der Weihrauch der Maya, der aus uralten Tempeln aufsteigt. Die Gischt des Meeres und ein Hauch von Urwald, in dem sich ein Jaguar lauernd verbirgt … Copal Azur verströmt die opulente, spirituelle Atmosphäre des ehrwürdigen Ortes Tulum.

Die Muse: Copal, der Weihrauch der Maya
Das dem Weihrauch sehr ähnliche Copal, dessen Name in der Aztekensprache „Weihrauch“ bedeutet, kann aus verschiedenen in Mittel- und Südamerika heimischen Bäumen gewonnen werden. Und wie auch der Weihrauch im antiken Griechenland oder Ägypten wurde es von den Maya und Azteken verbrannt, um die Götter gnädig zu stimmen. In Mexiko wird es heute immer noch für spirituelle Zwecke genutzt. Karl Bradl begegnete der Duft erstmals, als er entlang der Küste der Halbinsel Yucatán durch die weihrauchgeschwängerte Luft in Richtung des Naturreservats „Sian Ka’an“ radelte, was so viel heißt wie „Tor zum Himmel“. Die sanfte Duftwolke aus brennendem Copal, die über dem Restaurant des Casa Jaguar in Tulum hing, dem ökologisch trendigen Resort am Fuße der alten ummauerten Maya-Stadt, bekräftigte seine Inspiration für Copal Azur nochmals.

Der Duft: Copal Azur
So wie die Maya-Festung über Tulums Strandparadies zu ihren Füßen wacht, wird die olfaktorische Landschaft von Copal Azur durch eine markant mineralische Note mit Weihrauch bestimmt. Da das Baumharz Copal nicht als Parfumbestandteil eingesetzt werden kann, werden drei verschiedene Weihrauchextrakte verwendet, um es in all seinen Herz- und Kopfnoten heraufzubeschwören, dabei nimmt es extravagante 30 Prozent der Formel ein.

Die kräftigen Nuancen der Maya-Riviera werden durch ein milchig, nach Kiefern duftendes Gebinde aus brennendem Harz gefiltert. Blau für die Karibik und die klare Tiefe der Cenoten, den unterirdischen Süßwasserpools, wie sie in Yucatán allerorten zu finden sind: ein kühle Brise ozeanischer und salziger Noten. Grün für den üppigen mexikanischen Urwald: ein Aufscheinen von Kardamom im feuchten Unterholz aus Patchouli und Myrrhe. Weiß für die Reinheit von Copal und die unberührten Strände von Tulum: ein leichter Hauch von nach Mandeln duftender Tonkabohne in einer cremigen Note. Bernsteinfarben für den Jaguargott des irdischen Feuers – dem Feuer welches das geheiligte Copal entzündet … Hypnotisch, spirituell und eindringlich – Copal Azur könnte tatsächlich das „Tor zum Himmel“ öffnen.

Der Parfumeur: Bertrand Duchaufour
Als einer der wenigen klassisch ausgebildeten und selbstständigen Parfumeure, genießt Bertrand Duchaufour mit seinen ungewöhnlichen und äußerst persönlichen Duftkreationen mittlerweile Starstatus unter den Parfumliebhabern sowie große Anerkennung für seine künstlerische Integrität. Er arbeitet gemeinsam mit dem in Grasse ansässigen Unternehmen für hochwertige Luxusprodukte Accords et Parfums, wo seine Düfte von Hand angemischt werden. Als erfahrener Weltreisender mit einem Hang für entlegene Orte und als Sammler von Stammeskunst in musealer Qualität, hat er den Weihrauch zum Markenzeichen seines dynamischen Stils gemacht. Sein Kultklassiker „Avignon“ für Comme des Garçons war 2002 sein erster spezifischer Weihrauchduft.

Copal Azur ist seine dritte Kooperation mit seinen ähnlich von Weihrauch faszinierten Partnern Karl Bradl und Robert Gerstner. Er hat 2008 den ersten Duft von Aedes de Venustas entworfen, der gemeinsam mit L’Artisan Parfumeur entstanden ist, und daraufhin 2012 den Markenduft Aedes de Venustas Eau de Parfum entwickelt. Wer sonst könnte wohl den Weihrauch auf solch überzeugende Weise mit dem küstennahen Urwald vermählen?

Das Dufthaus: Aedes De Venustas
Die Boutique in Greenwich Village, ein barock anmutender Ort mit elegant-selektivem Angebot und dem Flair eines Boudoirs, gilt seit Langem als Mekka der Duft-Connaisseure. Die beiden Eigentümer Karl Bradl und Robert Gerstner entschieden sich 2012 zu einem Schritt, der als logische Konsequenz ihrer Leidenschaft für Parfum verstanden werden darf: Sie gründeten ein eigenständiges Dufthaus, das ihre ästhetische Position reflektiert und exzellenten Parfumeuren den Freiraum gibt, mit einzigartigen und authentischen Duftstoffen zu experimentieren.

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