Aedes de Venustas - Copal Azur

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Aedes de Venustas - Copal Azur

Sanfte Wolken entfachten Weihrauchs ziehen über Tulum – ein Duft nach Strand wie kein zweiter. Maya-Weihrauch steigt aus jahrhundertealten Tempeln auf. Meeresschwaden ziehen über den Dschungel, in dem der Jaguar lauert. Aedes de Venustas Copal Azur verströmt die üppige, spirituelle Atmosphäre des heiligen Tulum.

Copal, der Weihrauch der Maya, liefert die Inspiration für Copal Azur, die Parfümeur Bertrand Duchaufour 2014 in ein Eau de Parfum umsetzte. Der Franzose ist auch der Schöpfer von Signature, dem ersten Duft von Aedes de Venustas. Weihrauch ist der olfaktorische Faden, der sich durch fast alle Eaux de Parfum von Aedes de Venustas zieht. Das Rauchwerk, mit dem schon vor Jahrtausenden den Göttern geopfert wurde, steht am Anfang der Geschichte der Wohlgerüche. Schließlich kommt der Begriff Parfüm von den lateinischen Worten „per fumum“, durch Rauch.

Weihrauch aus sakralen Stätten und die Aura eines an den Strand grenzenden Dschungels – wer könnte diese beiden Antipoden besser zu einer olfaktorischen Symphonie vereinen wenn nicht Duchaufour?

Copal ist ein Begriff aus der aztekischen Sprache Nahuati und bedeutet Weihrauch. Er ähnelt anderen Weihraucharten und wird aus verschiedenen, in Zentral- und Südamerika heimischen Bäumen gewonnen. Die Ureinwohner dieser Region, Maya und Azteken, verbrannten Copal wie Griechen und Ägypter einst den Weihrauch, um die Götter gnädig zu stimmen. Auch heute noch nutzt man Copal, wie etwa in Mexiko, für spirituelle Zwecke. Da Copalharz nicht als Ingredienz verwendet werden kann, kommen drei unterschiedliche Extraktionen herkömmlichen Weihrauchs zum Einsatz, die den besonderen Duft von Copal von der Kopf- bis zur Basisnote olfaktorisch heraufbeschwören. Dieses Trio macht 30 Prozent der extravaganten Formel aus.

Aedes de Venustas’ Mitbegründer Karl Bradl war hingerissen, als er auf einer Fahrradtour durch den Nationalpark entlang der Küste der Yucatan-Halbinsel zum Tempel Sian Ka’an, was „Tor zum Himmel“ bedeutet, unterwegs war und durch die von Copal geschwängerte Luft fuhr.

So wie die Zitadelle der Maya über Tulums unvergleichlichem Strandparadies thront, so dominiert eine Art Fels aus Weihrauch die olfaktorische Landschaft von Copal Azur. Die ozonischen und salzige Noten erinnern an das karibische Meer und die Cenoten, die unterirdischen, grottenartigen Süßwasserpools, die entlang der Yucatan-Halbinsel zu finden sind. Frisches Grün blitzt auf, eine Referenz an den üppigen mexikanischen Dschungel, Kardamom taucht aus feuchten, holzigen Erdnuancen aus Patschuli und Myrrhe auf, darüber legt sich ein Hauch von nach Mandeln duftender Tonkabohne. Amber schließlich symbolisiert den Jaguar, den Gott des irdischen Feuers, und vervollkommnet den Eindruck von Copal und seiner glühenden Asche.

Copal Azur ist ein hypnotischer, spiritueller und starker Duft, ein intensiv wirkendes Eau de Parfum, das eine geradezu ikonoklastische Weihrauchausstrahlung in sich trägt.

Aedes de Venustas Copal Azul wird jetzt in einem neuen, sehr wertigen und mit viel Raffinesse konzipierten Flakon präsentiert: Pfauenblaue Akzente markieren die geriffelte Flasche. Ihre Verschlusskappe ist in mattem Schwarz gehalten und mit den Insignien der Marke geprägt. Es ist ein sich stimmig geschmeidiges und gleichzeitig wuchtig-markantes Design, mit dem Aedes de Venustas das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte beginnt.

Über Bertrand Duchaufour
Die berühmte „Nase“ Bertrand Duchaufour ist einer der wenigen klassisch ausgebildeten Parfümeure, die unabhängig und selbständig arbeiten. Er begann seine Karriere 1985 in Grasse, wo er bei Meisterparfümeuren der Riechstoffhersteller Florasynth und Symrise das Handwerk erlernte. Er machte sich mit unkonventionellen, sehr persönlichen Kompositionen einen Namen, was ihm sowohl einen Starstatus als auch den Ruf künstlerischer Integrität unter Duftkennern einbrachte. Lange war er der Hausparfümeur bei L’Artisan Parfumeur, außerdem stammen Kultdüfte wie Comme des Garçons‘ „Kyoto“, „Avignon“ und „Sequoia“, Penhaligon’s „Sartorial“und „Amanranthine“ von ihm, sowie „Eau d’Italie“ für Eau d’Italie und „Colonia Assoluta“ für Acqua di Parma. Heute arbeitet er mit den feinen, in Grasse ansässigen Werkstätten Accords et Parfums zusammen, wo seine Düfte von Hand gemischt werden. Duchaufour verwendet am liebsten Urmaterialien und reist weit und viel, um sie zu finden. Er ist ein Liebhaber, Kenner und Sammler museumsreifer Stammeskunst und als Weltreisender stets auf der Suche nach neuen Inspirationen.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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