Aedes de Venustas - Grenadille d’Afrique

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Morillas, Alberto

Aedes de Venustas - Grenadille d’Afrique

Die Vision: Zeitgemäßer Barock
Jede der Duftkreationen des Hauses spiegelt die extravagante barocke Ästhetik von Karl Bradl und Robert Gerstner wider, während Spitzenparfümeure hier die Freiheit erhalten, mit markanten und höchst zeitgemäßen Kompositionen zu experimentieren. Jeder dieser lyrischen Düfte ist von einer einzelnen pflanzlichen „Muse“ inspiriert, die der künstlerische Direktor Karl Bradl auf seinen Reisen oder beim Blättern durch botanische Traktate entdeckt. Mit Grenadille d’Afrique erforscht er eine neue Region auf der Landkarte der Düfte, wo Hölzer und Harze auf Tinte und Stein treffen.

Die Muse: Afrikanisches Grenadill
Dalbergia melanoxylon (wörtlich übersetzt „schwarzes Holz“) zählt zur Familie der Palisander. Die seltene, kostbare Pflanze liefert eines der härtesten und dichtesten Hölzer der Welt. Seine Farbvariationen reichen von Dunkelviolett bis zu Schwarzbraun. Die alten Ägypter nannten es H’bny und fertigten daraus edle Möbelstücke. Das englische Wort für Ebenholz – „ebony“ – erinnert noch heute an diese lang vergangene Zeit. Die Makonde aus Tansania kennen das Grenadillholz unter dem Namen Mpingo, sie schnitzen daraus spektakuläre Lebensbäume. Grenadille d’Afrique ist der französische Name dieses Holzes. Alberto Morillas verwandelt das gleichnamige Parfum in ein atemberaubendes olfaktorisches Kunstwerk.

Der Duft: Grenadille d’Afrique
Aromatischer Nektar, balsamisches Harz, rauchiges Holz, sonnenheißer Fels – Grenadille d’Afrique beschwört nicht nur den Baum, der ihm seinen Namen gab, vor dem inneren Auge herauf, sondern auch die urtümliche Landschaft, in der er wächst. Alberto Morillas beschreibt seine Komposition geheimnisvoll als „fossiles Holz mit einem Vanilleakzent“. Der Duft lebt von starken Kontrasten, sein dunkles Herz wird von einer Reihe heller Kopfnoten umhüllt.

Abend- oder Morgendämmerung? Frische Bergamotte fängt die letzten Sonnenstrahlen ein, während sich ein betörender Dunst von Lavendel und Veilchen über die im fahlen Mondlicht violett leuchtende Savanne legt …

Dieses olfaktorische Porträt des mythischen Afrikanischen Grenadill ist von seinen Zweigen bis zu seinen Wurzelspitzen durchtränkt von einem zarten Hauch Wacholder. Der „Stamm“, aus dem all das erwächst, besteht aus Vetiver. Mit seiner komplexen Note aus Holz, Rauch, Erde und Kieseln bildet er die vertikale Achse, die die pflanzlichen, tierischen und mineralischen Nuancen des Dufts miteinander verbindet.

Durch einen Hauch bernsteinfarbenen Labdanumöls in Harz verströmt Vanille ihre balsamische Wärme. Ausgeblichenes Holz, hauchzarte Borke und sonnenwarmer Fels sind ein letzter Nachhall der Hitze des Tages. Abgekühlt von einem Hauch Moschus tauchen sie ein in die tiefschwarze Nacht …
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

Das Dufthaus: Aedes De Venustas
Die Boutique in Greenwich Village, ein barock anmutender Ort mit elegant-selektivem Angebot und dem Flair eines Boudoirs, gilt seit Langem als Mekka der Duft-Connaisseure. Die beiden Eigentümer Karl Bradl und Robert Gerstner entschieden sich 2012 zu einem Schritt, der als logische Konsequenz ihrer Leidenschaft für Parfum verstanden werden darf: Sie gründeten ein eigenständiges Dufthaus, das ihre ästhetische Position reflektiert und exzellenten Parfumeuren den Freiraum gibt, mit einzigartigen und authentischen Duftstoffen zu experimentieren.

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