Aedes de Venustas - Iris Nazarena

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Schwieger, Ralf

Aedes de Venustas - Iris Nazarena

Mit den wertvollsten und ältesten Ingredienzien besinnt sich das Eau de Parfum auf die Wurzeln der Duftkunst und ist damit der Zeit voraus.
In der Welt der Düfte hat die Iris einen besonders hohen Stellenwert: Ihr Kaufpreis übersteigt den des Goldes, und ihr einzigartiges Aroma kann erst sechs Jahre nach der Anpflanzung gewonnen werden. In Iris Nazarena von Aedes de Venustas erwacht die seltene florale Wurzelnote zum Leben. Im Zusammenspiel mit Weihrauch entwickelt sich daraus ein ebenso geheimnisvoller wie sinnlicher Akkord, der sich durch dieses betörende Eau de Parfum zieht.

Parfümeur Ralf Schwieger hatte schon lange den Wunsch, die Irisnote zeitgemäß zu interpretieren – ohne sich auf ihre gut bekannte olfaktorische Wirkung zu berufen, die in Chanels „No.19“ so plakativ zum Ausdruck kommt. Diesen bereits 1971 lancierten Duft hält Schwieger „für den Maßstab irisbasierter Parfüms und für deren schwer zu übertreffende Blaupause.“ Ihm schwebte nun aber vor, den Duftnoten, denen eine gewisse Düsternis anhaftet, jene Transparenz zu verleihen, die in einer Schönheit mündet, die beides ist, mystisch und von bleibendem Eindruck zugleich.

Iris Nararena hat ihren Namen von der seltenen Iris-Art Bismarckiana, die auch als Iris Nazarena bekannt ist, weil sie hauptsächlich in der Bergregion östlich von Nazareth wächst. Karl Bradl, Mitbegründer von Aedes de Venustas, war von der unglaublichen Schönheit der Blüte mit ihren braunen oder purpurroten Sprenkeln und ihrer zarten, bläulich-roten Äderung sofort hingerissen, als er sie auf einer Postkarte entdeckte. So wurde die Blüte 2013 zur Muse des zweiten Eau de Parfum von Aedes de Venustas.

Die Blüte selbst duftet nicht – wie die der meisten Irissorten. Stattdessen ist es ihre Wurzel, aus der die in der Parfümerie hochgeschätzten Ingredienzien gewonnen werden. Um deren volle aromatische Vielfalt zu entwickeln, muss eine Irispflanze zunächst drei Jahre lang geblüht haben. Danach kann ihre Wurzel geerntet werden. Bevor sie gemahlen und destilliert wird, durchläuft sie einen dreijährigen Trocknungsprozess, damit ihre charakteristischen Noten von Puder, Holz und Veilchen heranreifen können. Erst nach diesem aufwändigen Procedere erwacht die majestätische Duftaura der Iris. Ein Werdegang, der die Geschichte des Landes reflektiert, in dem sie wächst.

Im Eau de Parfum Iris Nazarena werden die samtweichen Blütenblätter der geheimnisvollen Irisblüte mit einem subtilen Sfumato in Braun, Purpur und Weiß nachgezeichnet. Ambrette wirft das zarte Licht der Abenddämmerung auf die Kopfnoten. Die Rose steuert ihre florale Sinnlichkeit bei, das Kühle, Lebhafte von grünem Sternanis steht für Stängel und Blätter der Blume. Harzige Wacholderbeeren, Patschuli und Vetiver verweisen auf die Wurzeln, die tief in Erde und Fels verankert sind. Darüber rankt der heilige Rauch der Altäre mit mineralischen, ledrigen Aspekten und vermischt sich mit Nelke, Oud und Weihrauch.

Weihrauch ist der olfaktorische Faden, der sich durch fast alle Eaux de Parfum von Aedes de Venustas zieht. Das Rauchwerk, mit dem schon vor Jahrtausenden den Göttern geopfert wurde, steht am Anfang der Geschichte der Wohlgerüche. Schließlich kommt der Begriff Parfüm von den lateinischen Worten „per fumum“, durch Rauch.

Wer Iris Nazarena trägt, umgibt sich mit einem üppig-sinnlichen Duft voller Harmonie, der seine Ausdrucksstärke aus einem der wertvollsten Ingredienzien schöpft.

Aedes de Venustas Iris Nazarena wird jetzt in einem wertigen und mit viel Raffinesse konzipierten Flakon präsentiert: Pfauenblaue Akzente markieren die geriffelte Flasche. Ihre Verschlusskappe ist in mattem Schwarz gehalten und mit den Insignien der Marke geprägt. Es ist ein sich stimmig geschmeidiges und gleichzeitig wuchtig-markantes Design, mit dem Aedes de Venustas das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte beginnt.

Über Ralf Schwieger
Eigentlich wollte Ralf Schwieger Medizin studieren, entschied sich dann aber doch für Chemie. Der aus Westfalen stammende Deutsche wandte sich dann der kreativen Seite seiner Fachrichtung zu, nachdem er eine Ausbildung an der Parfümeurschule des Riechstoffherstellers Givaudan-Roure absolviert hatte. Zwölf Jahre arbeitete er für das Unternehmen, dann wechselte er zu Mane, einem privaten, familiengeführten Riechstoffunternehmen in Grasse. Schwieger ist begeisterter Anhänger moderner Architektur und Tanzkunst. Ein Interesse, das sich in seinen Kompositionen widerspiegelt. Parfüms sind für ihn „primär Ausdruck von Emotionen, ungeachtet dessen, das sie einen industriellen Aufbau brauchen“. Unter anderen stammen von ihm die Düfte „Eau de Merveilles“ (mit Nathalie Feisthauer) für Hermès, „Lipstick Rose“ für Frédéric Malle, „Marc“ für Marc Jacobs und „Orange Sanguine“ für Atélier Cologne, für das er 2012 den Prix des Experts der französischen Fragrance Foundation erhielt.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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