Aedes de Venustas - Œillet Bengale

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Aedes de Venustas - Œillet Bengale

Das Feuerwerk der Blüten
Eine Rose, die einer Nelke gleich eine exotische und würzige Explosion entfacht. Rote, durch Weihrauch geschwärzte Blüten. Aedes de Venustas’ dritte Duftkreation entspringt einer wilden, feurigen und ungezähmten Blüte.

Obwohl der Name des Duftes dem französischen Begriff für Nelke entstammt, ist die „Bengale Œillet“ eigentlich eine Varietät der China-Rose, Rosa Indica caryophyllea, die der Blumenmaler und Botaniker Pierre Joseph Redouté (1759–1840) züchtete.

Die Vision
Eine zukunftsweisende Parfümherstellung, die sich ihrer Wurzeln besinnt. Die bestimmende Note der Düfte von Aedes de Venustas ist Weihrauch, das jahrtausendealte Harz für kultische Handlungen, dem das Parfüm selbst seinen Namen verdankt (das Wort stammt vom lateinischen „per fumare“ – „durch Rauch“). Spitzenparfümeure konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und einmalige und innovative Duftkompositionen erkunden. Bertrand Duchaufour fügte dem Signature-Duft von Aedes de Venustas eine lebendige Rhabarbernote hinzu. Ralf Schwieger vermählte die Grundnote mit der verwunschenen und mystischen „Nazarena Iris“. Und Rodrigo Flores-Roux vollendet seine Komposition mit der würzigen Schärfe der Œillet Bengale.

Die Muse
Die Rose, die eine Nelke sein möchte. Karl Bradl entdeckte sie beim Durchblättern von Pierre-Joseph Redoutés 1824 erschienenem Buch „Les Roses“ mit botanischen Kupferstichen und war von der wandelbaren Form der Blüte wie verzaubert. Es sind in erster Linie der vieldeutige Name und das Erscheinungsbild der Bengale Œillet und nicht so sehr ihr Duft, welche die dritte Parfümkreation von Aedes de Venustas inspiriert haben.

Das Parfüm: Œillet Bengale
Als die Rose der Nelke ihren Namen stahl, spielte sie mit dem Feuer. Die Nelke ist eine etwas altmodische flamboyante Schmeichlerin, welche Facetten der Rose und von Ylang-Ylang vereint. Aber sie hat eine sprunghafte Persönlichkeit. Wenn man ihrem pudrigen Aroma explosive Gewürznoten hinzufügt, führt dies zu einer Kettenreaktion. Erste Funken versprüht die helle, pfeffrige Bergamotte. Weihrauch entfacht die Duftexplosion. In der Herznote von „Œillet Bengale“ verbinden sich die zitronigen Kopfnoten mit dem süßen harzigen Fond und münden in die blumige Hauptlinie. Oder sind es die mit Schießpulver beschichteten Metallstäbe des bengalischen Feuers?

Schwarzer Pfeffer, Zimt, Kardamom, Nelke, Safran und eine ungewohnt üppige Brise von nach Zitrone, Kräutern und Ingwer duftender Gelbwurz … Ein Feuerwerk der Gewürze, das die roten Blüten schwärzt. Sobald sie nur noch verhalten züngeln, entfaltet sich ein bezauberndes Aroma von Erdbeerküssen. Gezackte Blütenblätter, wie eine Reihe winziger Zähne: diese aus Bengalen stammende Reinkarnation einer Rose hat auch etwas Raubtierhaftes, unerbittlich bahnt sie sich ihren Weg in das weißpfeffrige Herz aus Ambra. Erst durch den süßen Balsam von Vanille, Tolu, Benzoe und Labdanum wird „Œillet Bengale“ schließlich ganz sanft und rollt sich leise schnurrend zusammen.

Der Parfümeur: Rodrigo Flores-Roux
Mit einem Nachnamen, der die Blumen in sich trägt, und den familiären Wurzeln in Frankreich war der Weg von Rodrigo Flores-Roux, der in Mexiko geboren ist, sozusagen vorherbestimmt. Nach seinem Studium der Biologie an der National University in Mexico City absolvierte er 1991 seine Ausbildung an der ISIPCA, der Schule für Parfümkunst in Versailles, mit Auszeichnung. Seither hat der für Givaudan tätige und in New York ansässige Parfümeur über achtzig Düfte kreiert, darunter auch die vielfach gepriesenen Parfüms „Black Cashmere“ (2002) und „Gold“ (2006) von Donna Karan.

„Weniger ist mehr“ war noch nie sein Motto. Vielmehr ist es die mexikanische Vorliebe für das Barocke, die seiner Ästhetik zugrunde liegt sowie die Leidenschaft für exotische Blumen und die Liebe zum Weihrauch – wenn möglich nimmt er diesen immer in seine Duftkompositionen auf. Als langjähriger Berater von Aedes de Venustas war er der erste und einzige Parfümeur, der von Karl Bradl für die Entwicklung von „Œillet Bengale“ beauftragt wurde. Und nicht zuletzt wäre in Mexiko keine Feier ohne „varitas de Bengala“ vollkommen …
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

Das Dufthaus: Aedes De Venustas
Die Boutique in Greenwich Village, ein barock anmutender Ort mit elegant-selektivem Angebot und dem Flair eines Boudoirs, gilt seit langem als Mekka der Duft-Connaisseure. Die beiden Eigentümer Karl Bradl und Robert Gerstner entschieden sich 2012 zu einem Schritt, der als logische Konsequenz ihrer Leidenschaft für Parfum verstanden werden darf: Sie gründeten ein eigenständiges Dufthaus, das ihre ästhetische Position reflektiert und exzellenten Parfumeuren den Freiraum gibt, mit einzigartigen und authentischen Duftstoffen zu experimentieren.

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