Aedes de Venustas - Palissandre d'Or

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Aedes de Venustas - Palissandre d'Or

Eine Sinfonie feinster Sprenkel polierter Hölzer mäandert durch ein weiches, pralles Parfüm. Palissandre d’Or bereichert die Palette kostbarer Holznoten seit jeher um eine weitere Dimension – mit einer schwelenden Mischung, die Assoziationen an sonnenverbranntes Sienarot, roten Lack und geschmolzenes Gold wachruft.

Die Inspiration dazu lieferte ein Rosenholzbaum, bekannt unter seinem botanischen Namen Dalbergia sissoo. Historisch gesehen handelt es sich dabei um die ursprüngliche Rosenholzart Nordindiens. Eine weitere Rosenholzart, nämlich Palisander, der in lichten asiatischen Wäldern gedeiht und für kunstvolle Schnitzereien genutzt wird, bot sich für die Weiterentwicklung der Duftidee an.

Diese vertrauten Robert Gerstner und Karl Bradl, die Gründer von Aedes de Venustas, dem Meisterparfümeur Alberto Morillas an. „Ich kreiere keine allzu figurativen Düfte“, sagt Morillas, „Jedes meiner Parfüms ist eine Melodie.“ In Palissandre d’Or zeigt sich dann auch die Quintessenz seines Stils, die er mit drei Worten charakterisiert: „Fluidität, Transparenz und Ausdrucksstärke.“ Eigenschaften, die das 2015 von ihm komponierte Eau de Parfum mit seinem in weichem Licht erstrahlenden, von warmen Holznoten durchglühten und seidig schmeichelndem Flair widerspiegelt. Es ist so abstrakt wie beeindruckend.

Die Duftformel gleicht einer Intarsienarbeit. Kristallklares Ambrette, natürlicher Moschus, Rosen-, Birnen- und Irisnoten sind die hellen Puzzleteile neben kühlen Gewürznoten wie rosa Pfeffer, Koriander und Muskatnuss. Warme Zimtaspekte ebnen die Wahrnehmung zum olfaktorischen Geheimnis der Formel: seltener Sandelholzextrakt aus Sri Lanka. Er duftet subtil nach Rauch, leicht nach Rosen und wirkt cremig. Noch köstlicher wird das Eau de Toilette durch die Wärme von Copahubalsam und seidigem Patschuliextrakt. Ein Hauch von Ambrox, das nach warmer Rinde und sonnengeküsster Haut duftet, entfaltet seine betörende Wirkung wo immer Palissandre d’Or versprüht wird.

Struktur und Körper bekommt die strahlende Mischung durch ein Zedernholztrio. Klares, belebendes Virginia-Zedernholz sorgt für Energie, die nach Lapsang-Souchong-Tee duftende chinesische Variante für Raffinesse und die Alaska-Zeder gibt einen rauchigen Hauch russischen Leders dazu. „Was seine Farbe und Dichte aufgrund seiner strengen Signatur und seinen sehr speziellen, gewagten Ingredienzen betrifft, so ist es ein monochromes Eau de Parfum“, sagt Morillas. „Aber es ist dennoch ausgesprochen tragbar und voller Facetten, die sich auf jeder Haut ganz speziell entfalten können.“

Palissandre d’Or ist eine entspannte Reise zum olfaktorischen Wesen mystischer Hölzer.

Aedes de Venustas Palissandre d’Or wird jetzt in einem wertigen und mit viel Raffinesse konzipierten Flakon präsentiert: Pfauenblaue Akzente markieren die geriffelte Flasche. Ihre Verschlusskappe ist in mattem Schwarz gehalten und mit den Insignien der Marke geprägt. Es ist ein sich stimmig geschmeidiges und gleichzeitig wuchtig-markantes Design, mit dem Aedes de Venustas das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte beginnt.

Über Alberto Morillas
Seine Liebe zum Duft entdeckte Alberto Morillas im Patio-Garten seiner Eltern im spanischen Sevilla. Dort blühten Orangenblüten im Frühling und Jasmin im Herbst. Aber es war in Genf, wo er merkte, dass er zum Parfümeur berufen war. Gerade einmal 20 Jahre alt, heuerte er dort 1970 beim Riechstoffhersteller Firmenich an und arbeitete im Chemielabor. Nebenher versuchte er, selbst Düfte zu entwickeln. Nach einem Jahrzehnt und intensiver Beschäftigung mit der Vielfalt der Ingredienzien hatte er mit „Must“ (Cartier) eine neue olfaktorische Familie erfunden: Green Orientals. 1996 führte er für „Pleasures“ von Estée Lauder zum ersten Mal eine Ingredienz in die Palette der Parfümeure ein, die seitdem zahlreiche Düfte toppt: rosa Pfeffer. Als erster Parfümeur erhielt er 2013 den von der Fragrance Foundation vergebenen Award für sein Lebenswerk. Alberto Morillas hat in seiner Karriere unglaublich viele bahnbrechende und erfolgreiche Parfüms erschaffen – von „Acqua di Gio“ für Armani über „Flower“ für Kenzo bis zu „CK One“ für Calvin Klein.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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