Arquiste - Flor y Canto

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Arquiste

Arquiste - Flor y Canto

Flor y Canto von Arquiste zeigt uns Tenochtitlan in Mexiko im August des Jahres 1400. Die am meisten duftende Festivität des aztekischen Kalenders beschwört mit dem Rhythmus der Trommeln die Fülle eines Blütenmeers herauf, welches auf den Altären der Tempel dargebracht wird. Aufquellende Wolken von Copal ziehen als Kulisse für den berauschenden Hauch der Tuberose auf, für die Magnolie, Plumeria und das intensive gelbe Aroma der heiligen Tagetes, Cempoalxocbitl.

In der aztekischen Sprache bedeutet „in Xocbitl in Cuicatl“ Flor y Canto – Blume und Lied und ist eine Metapher für die Poesie.

Die üppigen Stiele von Omixochitl bzw. der mexikanischen Tuberose glühen in der Nacht. Ihr samtiger Duft ist mit einer warm-kalten Süße gespickt, von der man glaubte, sie ziehe gute Geister an.

Man opferte den aztekischen Göttern duftenden Rauch. Weißer Copal, ein aromatisches Baumharz, das von den mesoamerikanischen Kulturen als Räucherwerk verwendet wurde, unterlegt das buttrige Aroma von Cempoalxobitl (Tagetes).

Insbesondere zwei aztekische Götter wurden mit der Flora verbunden. Xochipili, der „Prinz der Blumen“, war der Gott des Sommers, seine Frau Xochiquelzal die personifizierte Schönheit und Liebe. Man glaubte, ihr wundervoller Körper sei die Quelle aller Blütendüfte.

Blumen und Gemüse für den Markt in Mexiko-City werden nach wie vor in Xochimilco angebaut, einem Gebiet mit schwimmenden Gärten, auch „chinampas“ genannt, welche auf die aztekische Zeit zurückgehen.

Carlos Huber – der Gründer von Arquiste
Geprägt von der faszinierenden Skyline seiner Heimatstadt Mexico City – eine Mischung aus aztekischem Stil und spanischem Kolonialstil, Beaux-Arts-Architektur und modernen Strukturen – studierte Carlos Huber an renommierten Universitäten dort und in Paris. Ein Umzug nach Spanien sollte seine Liebe für die Aromen des Mittelmeers wecken und zugleich auch sein Interesse an Architekturgeschichte befeuern. Diese wiederum führte ihn nach New York City, wo er mit Auszeichnung den Studiengang „Historic Preservation“ (Denkmalpflege) an der Columbia University absolvierte.

In der Welt des Luxus sammelte er Erfahrungen, als er ein detailreiches Interieur für Ralph Lauren entwarf, was ihm wiederum die einzigartige Möglichkeit bot, geschäftlich genutzte Räume mit historischen Referenzen zu verbinden. Noch tiefergehend erforschte er die Vergangenheit durch seine Arbeit an experimentellen Projekten des Architekten und Professors an der Columbia University Jorge Otero-Pailos. Dieser arbeitet an Kunstinstallationen, die die Funktion nicht visueller Zeichen in der Interpretation historischer Stätten analysieren.

Huber beschäftigte sich daraufhin wieder mit seiner alten Liebe, der Parfumkunst. Er studierte Duftentwicklung und arbeitete mit international anerkannten Parfumeuren zusammen, um die olfaktorischen Noten historischer Momente einzufangen. Seine wundervollen und komplexen Kreationen ehren die Geschichte, sind zugleich aber der Moderne zugewandt. Wie er es formuliert: „Sie entführen uns an einen anderen Ort in der Zeit“.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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