Arquiste - Nanban

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Arquiste - Nanban

Barbaren des Südens (jap. „Nanban“ nannte man im Japan des 16. und 17. Jahrhunderts die Fremden, zumeist Europäer). Ein reicher orientalisch-holziger Duft. Die berauschende Duftmelange einer Entdeckungsreise, die von Asien nach Europa und Mexiko führte.

Januar 1618. Ein japanisches Handelsschiff, Pazifischer Ozean.
Die Samurai kehren zurück von ihrer diplomatischen Mission und vom Handel mit den „Nanban“, den Fremden. Ihr Schiff mit seiner kostbaren Fracht gleitet durch die Strömungen des dunklen Pazifiks. Das Innere des Schiffsrumpfs birgt eine Fülle duftender Waren aus fernen Ländern – der süße Geruch tropischer Hölzer und spanischen Leders, die reichen Aromen von Weihrauch und schwarzem Pfeffer, die Pracht der exotischen Gewürze – so großartig wie diese lange Entdeckungsreise.

Carlos Huber – der Gründer von Arquiste
Geprägt von der faszinierenden Skyline seiner Heimatstadt Mexico City – eine Mischung aus aztekischem Stil und spanischem Kolonialstil, Beaux-Arts-Architektur und modernen Strukturen – studierte Carlos Huber an renommierten Universitäten dort und in Paris. Ein Umzug nach Spanien sollte seine Liebe für die Aromen des Mittelmeers wecken und zugleich auch sein Interesse an Architekturgeschichte befeuern. Diese wiederum führte ihn nach New York City, wo er mit Auszeichnung den Studiengang „Historic Preservation“ (Denkmalpflege) an der Columbia University absolvierte.

In der Welt des Luxus sammelte er Erfahrungen, als er ein detailreiches Interieur für Ralph Lauren entwarf, was ihm wiederum die einzigartige Möglichkeit bot, geschäftlich genutzte Räume mit historischen Referenzen zu verbinden. Noch tiefergehend erforschte er die Vergangenheit durch seine Arbeit an experimentellen Projekten des Architekten und Professors an der Columbia University Jorge Otero-Pailos. Dieser arbeitet an Kunstinstallationen, die die Funktion nicht visueller Zeichen in der Interpretation historischer Stätten analysieren.

Huber beschäftigte sich daraufhin wieder mit seiner alten Liebe, der Parfumkunst. Er studierte Duftentwicklung und arbeitete mit international anerkannten Parfumeuren zusammen, um die olfaktorischen Noten historischer Momente einzufangen. Seine wundervollen und komplexen Kreationen ehren die Geschichte, sind zugleich aber der Moderne zugewandt. Wie er es formuliert: „Sie entführen uns an einen anderen Ort in der Zeit“.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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