Atl. OBLIQUE - Moon Sigh

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Eau de Parfum 50 ml (1000 ml = 2.600,00 €)
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Atelier Oblique – Moon Sigh

Die Duftwelt
Der Körper kribbelt. Die Augen sind weit geöffnet. Wir treten ein in eine traumhafte Welt, die aus Schatten und flüchtigen Silhouetten besteht. Leise schummrige Geräusche umhüllen unsere Sinne. Moon Sigh ist der Duft, der dich zwischen Illusion und Realität wandeln lässt, wie in einer schlaflosen Vollmondnacht, eine Nacht, die sich gleichzeitig in Zeitlupe und treibender Rastlosigkeit abspielt.

Im Eau de Parfum Moon Sigh treffen eine intensive Vielzahl von erlesenen Hölzern zu einer fesselnden Duftkomposition zusammen. Bergamotte, Rosmarin, Pinie und Elemi bringen uns einen frischen, würzigen Auftakt, der unsere Aufmerksamkeit erweckt, gleich wie die helle Reflexion des aufgehenden Mondes.
Im Herzen eine betörende Kaffeenote, eine Verheißung auf den Morgen, während herb-florale Noten aus Geranium und Papyrus den Tag als verschwommene Erinnerung herbeizaubern. Die Basis aus Vetiver, Moos, Patschuli und Leder bringt die Mystik der Nacht zurück. Schützend und doch faszinierend erregend. Moon Sigh ist eine Gefühlsflut, die als tiefer Seufzer in den nächtlichen Himmel gesendet wird. Feierlich und einzigartig melancholisch wie jede einzelne Vollmondnacht.

Die Idee zu diesem Duft kam mir in einer verrückten Osternacht am 19. April 2019, als ich mit meiner Familie in der Stadt Puerto Madryn an der Westküste Patagoniens den größten Mond meines Lebens sah. Er stand da, still, strahlend und riesig über dem nächtlichen Meer. Es hatte etwas von einer surrealistischen Steven-Spielberg-Szene. Der Mond kam langsam aber gewaltig. Wir waren an dem Abend sehr ausgelassen, hatten am Nachmittag Seeelefanten, Wüsteneulen, Gürteltiere, Lamas und Pinguine sehen dürfen. Jetzt waren wir in Puerto Madryn gestrandet und bekamen ein nicht minder interessantes Spektakel von den Argentiniern präsentiert. Die verrückteste Osterprozession, die man sich vorstellen kann. Eine Unterwasserprozession, um genau zu sein, bei der der Priester und sein Tross, von einer wilden Meute begleitet, in Taucheranzügen ins Meer stiegen. Auf Land ging es ähnlich aufregend zu. Ein Straßenfest, mit allerlei wilden Attraktionen baute sich vor uns auf und ließ uns staunen. Die Bewohner der Hafenstadt schienen alle mondsüchtig. Aber nicht nur sie spielten verrückt: Ich fand meine damals 2-jährige Tochter Suvi vor einer irrsinnig großen Musikbox zu argentinischem Hartrock in authentischen Moves wild tanzen. Kurz, die ganze Stadt spielte in dieser Nacht verrückt. Ein Vollmondphänomen.

Inspiration – Mario Lombardo
Faszination Mond? Ich bin verzaubert! Seine Erscheinung und Anziehungskraft sind für mich stets physisch spürbar. Unzählige Stunden meines Lebens habe ich ihn angestarrt, angehimmelt, mich in ihm verloren – warum ihm dann nicht auch eine Ode widmen? Vollmondnächte sind für mich traditionell schlaflos und vom Wahn erfüllt – ich bin einfach mondsüchtig. In diesen Nächten habe ich nahezu alles erlebt. Ich muss zugeben, dass einige davon auch quälend lang waren und ich den Morgen gar herbeigesehnt habe. Doch die meisten waren von reizvollen Extremen gezeichnet. Liebe, Lust, Irrsinn, krachende Endpunkte bis hin zu überfließenden Neuanfängen. Diese Nächte sind hell und wild, laut und dringlich. Sind Champagner und Beton. Wie laut klirrendes Kristall auf einer schillernden Feier. Eine steigende Flut im Körper, also magisch – was will man mehr?
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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