Memo Paris - Inlé

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Memo Paris - Inlé

„Inlé“ – Osmanthus, in eine Wolke aus Tee getaucht.

Der Duft „Inlé“ trägt seinen Namen nach dem gleichnamigen See in Burma bzw. Myanmar. Bekannt durch seine Einbeinruderer sowie die schwimmenden Gärten und Dörfer beschwor er bei Aliénor Massenet, der Parfumeurin, die Impression eines Moments in der Dämmerung oder auch im Morgengrauen herauf: Sonnenlicht, das letzte oder auch erste des Tages, scheint über den ruhig liegenden See, einige Frauen besticken nach alter Tradition Seide, während die Männer in ihren teils palastartig anmutenden Booten ihrer Arbeit auf dem See nachgehen, der seit alters her Lebensmittelpunkt dieser Menschen ist.

Der Duft fängt mit seiner ungekünstelten Leichtigkeit das fremdartige Moment dieser Landschaft ein: „Inlés“ Kopfnoten sind spritzig und transparent, herbe Bergamotte, dezent grüner Estragon und frisch-kühle Minze bilden einen hellen Akkord. Osmanthus oszilliert schillernd und pfirsichhaft fruchtig in dem aus Jasmin und zarten Maté-Teenoten gebildeten Herzen, welches alsbald von einer Basis holzig-weicher Töne, Zeder, Iris und Moschus aufgefangen wird.

„Inlé“ ist ein fragiler Duft – kühl, fruchtig und zugleich sanft wirkt er auf seine unprätentiöse und doch einprägsame Art für europäische Nasen durchaus asiatisch: Sehnsüchte weckend und kontemplative Momente schaffend.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

Memo Paris – Die Geschichte einer Passion
Aliénor Massenet, die Parfumeurin des Pariser Labels Memo, hegte bereits von Kindesbeinen an eine große Leidenschaft für Düfte. Diese wurde durch ihren ungarischen Großvater geweckt, der als Chemiker mit allerlei organischen Essenzen im hauseigenen Keller hantierte. Auf dem Schulweg in der Metro machte es sich Aliénor bereits zur Aufgabe, die Parfums ihrer Mitmenschen zu identifizieren.

Ihre Begeisterung für Düfte hielt an und erwies sich als ausschlaggebend für ihre berufliche Laufbahn. Massenet absolvierte zwar keine Ausbildung als Parfumeurin an der ISIPCA, wie es heute für die meisten Parfumeure üblich ist, sondern studierte Kunstgeschichte und Psychologie, unter anderem den Eltern zuliebe. Sie arbeitete allerdings von Beginn an bei den „Großen“ der Branche: Firmenich, L'Oréal, Florasinth und IFF, um nur einige zu nennen. Und dort erlernte sie das geliebte Parfumeurshandwerk von der Pike auf und aus erster Hand – als Assistentin so klangvoller Namen wie Bertrand Duchaufour, Carlos Benaïm, Pierre Wargnye und Sophia Grojsman und anderen, mit denen sie jahrelang zusammenarbeitete.

Nun gehört Aliénor Massenet selbst zu den großen Parfumeuren und erfüllte sich zusammen mit Clara Malloy einen großen Lebenstraum: Memo, ihr eigenes Label, dessen Inspirationen aus Reisen, Träumen und ganz generell überschäumender Lust am Leben stammen. Alle Düfte, die sie uns präsentiert, sind nach einem bestimmten Fleckchen Erde benannt und ebendiesem gewidmet – „a memorable olfactory journey“ oder auch: eine denkwürdige olfaktorische Reise, zu der wir Sie herzlich einladen.

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