Comme des Garçons - Wisteria Hysteria

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Comme des Garçons - Wisteria Hysteria

Stephen Jones und Comme des Garçons Parfums präsentieren ihren zweiten in Zusammenarbeit entstandenen Duft.

Sechs Jahre nach ihrem Eau de Toilette „SJ/CDG“ schlagen die beiden Häuser ein neues Kapitel ihrer kreativen Beziehung auf: die Veröffentlichung ihres zweiten Dufts „Wisteria Hysteria“.

Der Duft ist in einer Miniatur-Hutschachtel enthalten, deren Inneres in Stephens Markenfarbe Mauve gehalten ist. Die mundgeblasene Flasche aus weißem opalisierenden Glas wurde in Hutmacher-Schleier gehüllt. Unter der Leitung von Stephen haben Comme des Garçons mit der Parfümeurin Nathalie Feisthauer von Symrise einen neuen Duft geschaffen, der als Gegenpol zum ersten Duft fungiert, voller Kontraste: sauber, aber verführerisch, vertraut, doch eigenartig, futuristisch und barock.

Alles begann mit einer zufälligen Begegnung vor dreißig Jahren, als Stephen Jones Rei Kawakubo in Anchorage, Alaska traf. Der Akkord, der beim Meister der Hutmacher und der japanischen Ikonoklastin anklang, hält bis heute an. Seither hat Stephen Hüte für viele Comme-des-Garçons-Kollektionen kreiert, genauso wie er die Stephen Jones 1 Hüte einführte, die exklusiv im Londoner Dover Street Market verkauft werden, in Tokio und dem neu eröffneten Dover Street Market New York. Der enorme gegenseitige Respekt zeigte sich auch, als Dover Street Market London und CDG/Corso Como in Tokio „Stephen Jones C1/4“ zu Gast hatten – seine Ausstellung über 25 Jahre Retrospektive.

„Ich wollte schon immer Düfte kreieren, aber mit niemandem lieber würde ich die Herausforderungen dieses Projekts annehmen. Ich liebe die Düfte von Comme des Garçons – tatsächlich glaube ich, dass ich die erste Person in London gewesen sein könnte, die einen kaufte. Mein Respekt für Rei kennt keine Grenzen. Ihre beharrliche und unverminderte Entschlossenheit, Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten, kennzeichnet sie als wichtigsten Designer unserer Zeit. Ihre Zielstrebigkeit und Charakterstärke sind eine beständige Quelle der Inspiration für mich.“

Um die Veröffentlichung von „Wisteria Hysteria“ zu feiern, hat Direktor Henry Pincus einen Kurzfilm kreiert, der vom Duft inspiriert ist. Indem er Kontraste und Dualitäten auslotet, erzählt der Film die Geschichte einer Frau, die einer anderen Seite ihres Selbst begegnet.

„Wenn man Stephen kennt, ist man amüsiert, begeistert und inspiriert von seiner Kreativität. Es ist eine Ehre und ein Privileg, Teil der Veröffentlichung dieses überwältigenden Dufts zu sein.“ Henry Pincus

„Stephen ist ein echtes Original. Er hat nicht nur eine Vision, sondern weiß auch, wie man sie realisiert. Sein Parfum wird so kreativ sein wie seine Hüte.“ Rei Kawakubo

„Ohne Zweifel wird das Parfum-Business nicht mehr das gleiche sein, wenn Mr. Jones mit seiner wundersamen Mischung einmal Einzug gehalten hat. Ich bin stolz darauf, die Möglichkeit zu haben, an der Herstellung dieses Dufts beteiligt zu sein.“ Adrian Joffe

„Die Hutmacherei liegt den Düften näher als die Mode. Parfums wie auch Hüte beschwören etwas Fantastisches, Emotionales, etwas, das nicht von dieser Welt ist.“ Stephen Jones
© Aus Liebe zum Duft (hb) 

Comme des Garçons
Es sind oft die unkonventionellen Lebensläufe, welche die Richtung für wahre Innovation weisen. Dies gilt insbesondere für die japanische Designerin Rei Kawakubo – la femme hinter Commes des Garçons. Nach einem Studium der Philosophie, Kunst und Literatur im heimischen Tokyo arbeitete sie zuerst als Werberin für einen Chemiekonzern. Später machte sie sich als freie Stylistin selbstständig, womit sie im traditionellen Japan der 1970er Jahre einen Tabubruch – und damit nicht ihren letzten – beging. 1973 gründete sie schließlich ihr heute legendäres Modelabel Commes des Garçons.

1981 schockierte Rei Kawakubo die Pariser Modewelt mit einer Frauenkollektion. „Postatomarer Fetzen-Look“, „Hiroshima-Chic“ und „Quasimodo-Style“ waren die drastischen Urteile der Kritiker über eine „Ästhetik der Armut“, die mit ihren dunklen Farben, Löchern, unförmigen Schnitten gegen jedes gängige Schönheitsideal aufbegehrte – und genau das sollte sie ja auch.

Die Idee des Flagship-Stores, der durch seine architektonische Konzeption zum Design der Mode beiträgt, diese nicht nur präsentiert, sondern auch ergänzt und unterstreicht, geht ebenso auf Kawakubo zurück wie die der Guerilla-Stores. Auch mit diesen erregte sie großes Aufsehen: Die Läden öffnen nur für ein Jahr und werden, ganz gleich wie sie laufen, danach wieder geschlossen. „Zuschlagen und verschwinden“ ist dabei die Idee hinter den minimalistisch eingerichteten Geschäften. Trotz aller Rebellion gegen Konventionen kooperierte sie aber auch z. B. mit H&M, Lacoste und Levi's und entwarf für Louis Vuitton eine Taschenkollektion.

1994 erschien ihr erstes Parfum mit dem schlichten Titel „Commes des Garçons“, dem eine ganze Reihe anderer Düfte folgten: Zumeist in Serien gegliedert widmen diese sich meist einer speziellen Thematik und sind somit oft als Konzeptdüfte, als duftende Kunst zu begreifen. Dafür arbeitet Kawakubo seit jeher mit den besten Nasen der Branche zusammen wie zum Beispiel mit Mark Buxton und Bertrand Duchaufour.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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