Diptyque - Eau de Minthé

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Minze, Geranium, Patchouli

Diptyque - Eau de Minthé

In der griechischen Mythologie entstehen Düfte oft aus der Verbindung von romantischer Poesie und Metamorphose. So verdankt die Minze angeblich ihren unverwechselbaren Duft der Nymphe Minthé, die durch Hades, den Gott der Unterwelt, in diese aromatische Pflanze verwandelt wurde. Eau de Minthé wurde von diesem Mythos inspiriert und kreiert durch die Minznote eine Neuinterpretation des emblematischen Parfumakkords Fougère. Im Herzen der Komposition unterstreicht die Minze mit ihrem frischen Aroma die temperamentvollen, floralen Noten der Geranie. Ein Hauch Patchouli besänftigt dieses Duo mit seiner Wärme und Tiefe. Eau de Minthé ist ein mystischer Traum, der die Luft mit einer pulsierenden Duftaura erfüllt.

Myriam Badault über Eau de Minthé
Das Parfum wurde von einer Dufterinnerung inspiriert, einer Duftspur im Eingangsbereich eines Gebäudes und in einem Aufzug. Was mich fesselte, war der Kontrast aus dem klassischen Duft, der mit einer modernen und aromatischen Frische verbunden war; in meinem Kopf speicherte ich diese Wahrnehmung als „einhüllende“ Minze ab. Die Geschichte von Eau de Minthé stammt von der Zutat der Minze selbst. Ich mag es, Geschichten zu erzählen und meine Entdeckungen mit anderen zu teilen; die Mythologie und die Antike gehören zu unseren größten Inspirationen und so fanden wir diese besonders schöne Geschichte über die Nymphe Minthé und ihre Affäre mit Hades. Ich besitze eine ganze Sammlung an Comics, die auf Mythen basieren, die junge Autorin ist Clotilde Bruneau. Wir baten sie, das Storyboard des Films zu schreiben. Eine besondere und bereichernde Erfahrung.

Sowohl modern als auch vertraut, abhängig von Ihrem Alter. Einige, die in den 70er Jahren geboren wurden, beziehen den Duft auf vertraute Herrendüfte, andere, etwas Jüngere, auf Barbershopdüfte und Frische. Ich wollte das Fougère-Universum mit einer modernen Wendung erkunden und mit einigen Referenzen an unsere Tradition (die englischen Wurzeln der Marke, die Barbershopseife, die in den frühen 60er Jahren im Saint-Germain-Geschäft verkauft wurde …) sowie meine fixe Idee verwirklichen, Minze zu verwenden.

Ich entschied mich, mit Fabrice zusammenzuarbeiten, denn ich kannte seine Liebe für dieses Duftuniversum. Wir kennen uns seit 15 Jahren und er erzählte mir oft Geschichten über die Arbeit seines Vaters (sein Vater ist Parfümeur), über die gefühlsmäßige Verbindung zur Fougèrefamilie und all die Erinnerungen, die sie hervorbringt. Wie bei den Madeleines von Proust und auf gewisse Weise eine Gelegenheit, eine andere Geschichte auf moderne Art zu erzählen. Darüber hinaus denke ich, dass Fabrice jemand ist, der gut über seinen Tellerrand hinausdenken und auch Ikonen aufpolieren kann, wie er es bei der Tuberose in Do Son tat.

Es gibt keinen besonderen Grund. Vielleicht wissen Sie, dass wir keine Marktforschung betreiben, dipytque lässt sich von der Kreation leiten. Wir haben nichts Vergleichbares in unserer Kollektion, es galt eine neue Duftlandschaft zu erkunden.

Welche sind die Hauptzutaten?
Die Düfte von dyptique haben gewöhnlich einen „Duftunfall“. Welchen wählten Sie für Eau de Minthé, Fabrice Pellegrin?

Fabrice: Minze natürlich, für das Moderne, aber auch traditionelleres Geranium- und Patschuliduett, um der authentischen Fougèrestruktur zu folgen. Ich nahm Rosenoxid als einen eher moderneren „Duftunfall“. Es bringt seine lebendige und moderne Aura mit hinein, um eine Duftwendung zu bewirken.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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