Diptyque - Paris en Fleur - Scented Oval - Valentine's Collection

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Diptyque
Rose, Patchouli

Diptyque - Paris en Fleur - Scented Oval - Valentine's Collection

Wie die Rosen im Park Bagatelle (verwaltungsmäßig gehört der Bois de Boulogne zur Stadt Paris), wie die Rosen des Pariser Blumenmarktes oder wie die Rosen, die Verliebte ihren Angebeteten überreichen. Einige von ihnen verbreiten einen magischen Duft, die meisten aber keinen. Doch die Vorstellung, die mit ihnen verbunden ist, kommt dem fast gleich: Frühlingsgefühle und das Glück, in dieser Stadt zu leben und von einer Bistro-Terrasse aus die Seine vorbeiströmen zu sehen. In dem aufsteigenden Duft (natürlich Chypre) liegt eine angenehme Frische, viele Blütenblätter und ein Hauch Patschuli, das sich in den Vorhängen verfängt.

Paris liegt Ihnen zu Füßen
Obwohl im 5. Arrondissement geboren und immer noch dort ansässig – am linken Ufer der Seine, fast mit den Zehenspitzen im Wasser –, hat diptyque in den fast 60 Jahren seit seiner Gründung noch nie von seinem Pariser Leben erzählt. Wurde es einfach vergessen, so als suchte man seine auf den Kopf geschobene Brille? Ein Versäumnis, bei dem man sich fragt, was man damit vielleicht verdrängen möchte? Oder handelt es sich letztlich um die bekannte Herznote von diptyque: die Unberechenbarkeit des Zufalls?

Statt zu spekulieren ist es höchste Zeit, dies richtigzustellen und allen, die die Heimat von diptyque eher in London oder
New York vermuten, in Erinnerung zu rufen, dass das Haus ein Kind der Rive Gauche ist. Als Entschuldigung für dieses lange Schweigen und nach Venedig mit Olène, Griechenland mit Philosykos, Vietnam mit Do Son und Japan mit Oyédo erweist diptyque nun auch seiner Heimat, der französischen Hauptstadt, eine gleich zweifache Hommage: mit dem Eau de Parfum Eau Capitale und der Duftkerze Paris en Fleur.

Wie kann man einer solchen Stadt Tribut zollen?
Sie in ihrer Gesamtheit erfassen zu wollen, bleibt utopisch. Nur einen einzelnen Aspekt herauszugreifen, scheint genauso unmöglich. Warum dem spöttischen Paris der Mistinguett (frz. Sängerin und Schauspielerin, 1875–1956) oder eines Gavroche (Romanfigur aus Die Elenden von Victor Hugo, 1820) gegenüber dem revolutionären Paris von Camille Desmoulins (frz. Anwalt, Journalist und Revolutionär, 1760–1794) und Louise Michel (frz. Schauspielerin, 1844–1923) den Vorzug geben? Warum sollte man die Butte-aux-Cailles zwischen Fachwerkhäusern und die vergessenen Ufer der Bièvre dem Paris der Künstler, der Surrealisten und des Films am Montparnasse vorziehen? Wiegt die diskrete Eleganz des 7. Arrondissements mehr als das urige Flair des 18.? Und natürlich – wie immer bei diptyque, wo man so sehr an die glückliche Fügung glaubt –, kam die Lösung durch etwas Unerwartetes, durch einen überraschenden Umstand zustande. Es geschah in der Avenue de l’Opéra, genauer gesagt bei diptyque „zu Hause“. Die Marke war erst vor kurzem hierher gezogen, in die Beletage eines Gebäudes im Haussmann-Stil. Warum man sich für diese Räume entschieden hatte? Die unglaubliche Deckenhöhe, die großen Fenster, die schmalen Balkons, die Marmorkamine, das Fischgrätparkett, der Stuck. Beim Öffnen einer verdeckten Tür entdeckte man das Badezimmer einer ehemaligen Bewohnerin. Vielleicht Sarah Bernhardt (frz. Schauspielerin, 1844–1923)? Man vermutet es, denn die Adresse war damals eine der angesagtesten der Hauptstadt … In den Keramikfresken treffen Papageien auf schillernde Pfaue, maritime Motive wechseln sich mit blühender Vegetation ab. Dieses denkmalgeschützte Meisterwerk des Jugendstils löste augenblicklich einen kreativen Prozess aus und ebnete den Weg zu einer Komposition, gewidmet dem Paris der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb)

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