Maître Parfumeur et Gantier - Cuir Fétiche

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Maître Parfumeur et Gantier - Cuir Fétiche

Die Sinnlichkeit einer nackten Schulter, ein langer weicher Lederhandschuh schmiegt sich bis an den Oberarm - ein echtes Parfüm für die Haut.

Die Inspiration für Cuir Fétiche, zu Deutsch "Leder-Fetisch", kam während einer Reise durch den Südosten Frankreichs. Bei einem Besuch in Millau, wo er für eine neue Kollektion von Handschuhen recherchieren wollte, entdeckte Jean Paul Millet Lage ein wunderbares Geschäft voller Leder aller Arten und Farben.

In dem Raum, der durch eine schwere Eichentür verschlossen war, herrschte durch den typischen Duft des Leders eine ganz besondere Atmosphäre. Und schon war die Idee da: ein Parfum, gleichzeitig schwer und sinnlich, animalisch und blumig. Die Häute erstrahlen in Farben, die an Früchte und Blumen erinnern: das pulsierende Orange der Mandarine, das samtige Violett der Iris und das makellose Weiß des Jasmin.

Die Idee zu Cuir Fétiche reifte schließlich in den Köpfen der Parfümeure, um als ein Eau de Parfum Wirklichkeit zu werden, das sowohl sinnlich als auch üppig ist. Cuir Fétiche findet ganz selbstverständlich seinen Platz in der Sammlung "Accords Mystères" für Frauen. Eine typische Schöpfung von Maître Parfumeur et Gantier: sehr originell und modern, gerade durch seine Harmonie aus Leder, welche wiederum auf der klassischen Basis der Lieblingszutaten der Marke aufgebaut wurde: Jasmin, Ambra, Rose und Moschus.

Cuir Fétiche bietet eine intime Harmonie, welche eine äußerst weibliche Persönlichkeit beschreibt. Umgesetzt wurde diese mit der Sehnsucht nach roten Mandarinen und Vanille, verfeinert durch Ylang-Ylang und Jasmin und der einzigartigen Sinnlichkeit des Leders.

Das 17. Jahrhundert und vor allem die Zeit Ludwig XIV. gilt als das goldene Zeitalter der Parfumeurskunst. Oft waren die Parfumeure zur damaligen Zeit auch Gantiers – Handschuhmacher. Eleganz war damals gleichbedeutend mit Parfum, Haarpuder und Make-up. Die Herren Gantiers betrieben Parfumsalons, in der alten Mitte von Paris gelegen, welche wiederum von den Reichen und Höherstehenden aufgesucht wurden, um deren Handschuhe und Perücken parfümieren zu lassen. Diese Salons waren äußerst luxuriös ausgestattet und boten Raum zum Verweilen und für Gespräche.

Mit Maître Parfumeur et Gantier ließ Jean-François Laporte Ende der 1980er Jahre ebendieses Konzept wieder aufleben: Mit seinen beiden "Salons à Parfums" knüpfte er an jene alte Zeit an, indem er sie mit Marmorböden, Lehnstühlen, lederbezogenen Wänden und mit Trompe-l’œils-Malereien geschmückten Decken ausstattete – und hatte Erfolg damit, wie er ihn bereits zuvor mit L'Artisan Parfumeur erlebte. Denn Laporte war ebenso Gründer dieses mittlerweile so populären Nischendufthauses, das er auf der Suche nach neuen Herausforderungen in den 80er Jahren verließ. Maître Parfumeur et Gantier arbeitet als eingeschworenes Team mit dem bei Laporte ausgebildeten Parfumeur Jean Paul Millet Lage, der das Unternehmen 1997 übernahm und weiterführte. Seine Düfte sind äußerst charakteristisch konzipiert und haben somit einen hohen Wiedererkennungswert.

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