Nomenclature - efflor_esce - Eau de Parfum

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Nomenclature - efflor_esce - Eau de Parfum

Paradison
Seitdem es Edmond Roudnitskas bahnbrechendes „Eau Sauvage“ mit seiner zitrusgeschwängerten, floralen Luftigkeit erfüllte, wurde Hedion, Gegenstück einer natürlich vorkommenden Jasminkomponente, zu einem der am meisten verbreiteten Duftstoffe der Parfümerie. Paradison, ein captives Molekül, wurde 1996 von Firmenich patentiert und ist dessen reinster, kostbarster und kraftvollster Ausdruck.

Der Duft: Blüte der Engel
Paradison ist „das engelsgleiche Aroma einer Million Blüten … ein Sturm der Zartheit und Ausströmung“ in den poetischen Worten des Parfümeurs Arcadi Boix-Camps. In dem erstaunlich leuchtenden efflor_esce bläst Frank Voelkl diese himmlische Brise über einen paradiesischen sizilianischen Obstgarten. Berührt von der glänzenden Seele des Jasmin, entfalten die Früchte, Blätter, Zweige und Blüten des Orangenbaums ihren berauschenden, sonnenverwöhnten Duft. Bergamotte spendet ihr pfeffriges Funkeln, Osmanthus den geschmeidigen Samt seines Aprikosen- und Wildlederfleisches, Tuberose, ihre berauschende Sillage. Das ist die Natur, nur besser: das gefundene Paradies.

Die Verpackung
Wie die im Labor gestalteten Moleküle, die die Düfte inspirierten, bieten Nomenclatures Verpackungen elegante Lösungen für einige praktische Probleme. Nämlich den Schutz der Flasche zu gewährleisten, den Duft zu präsentieren und das Konzept zum Ausdruck zu bringen. Das Ergebnis ist ein modernes Design-Statement: minimalistisch, funktional schön und in der Welt der Düfte einzigartig.

Die Flasche und der Sprüher
Der Flakon wurde von den reinen und klaren Linien des klassischen Erlenmeyerkolben inspiriert, eine Hommage an die Chemielabore, wo die aromatischen Komponenten entworfen werden. Wenn man die Flasche bewegt, ergeben sich faszinierende hologrammartige Effekte aus den „Impossible Molecules“-Mustern, die auf den Boden geprägt wurden. Um das Gesamtdesign so schlank wie möglich zu halten, gibt es keine Verschlusskappe. Der Sprüher aus gebürstetem Edelstahl wurde mit einer Spiralfeder ausgestattet, um ein versehentliches Drücken zu verhindern. Der Sprüher lässt sich aufschrauben, sodass die Flasche später anderweitig verwendet werden kann.

Die Box
Konzipiert wurde die Box als 360°-Halterung, die die Flasche schützt und zugleich präsentiert; gemacht wurde sie aus einer weißen „Kartonschale“, die sie wie Origami gewissermaßen umfaltet, zusammengehalten von einem weißen Papierschuber. Keine Tinte, keine Farbe: nur das essentielle Weiß. Der Schuber wurde mit einem metallischen Logo verziert. Für das haptische Erleben wurde sowohl auf Schale als auch Schuber das „Impossible Molecules“-Design geprägt.

Impossible Molecules von Nomenclature
Die Muster auf Box und Flasche sind die „Impossible Molecules“ – die unmöglichen Moleküle –, die nicht den Gesetzen der Chemie gehorchen. Sie wurden so gestaltet, dass sie nicht an eine bestimmte Ingredienz erinnern, aber trotzdem an die elegante und plastische Abstraktion von Strukturformeln.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

Mehr Informationen

 

Nomenclature wurde in New York von Karl Bradl und Carlos Quintero konzipiert. Ersterer muss Duftliebhabern nicht vorgestellt werden. Karl, der seit seiner Kindheit verrückt nach Düften ist, wurde ein preisgekrönter Parfumdesigner. Obwohl selbst keine „Nase“, ist seine Rolle eine gestaltende: er konzipiert jeden Duft, wählt dessen Noten und Inhaltsstoffe und leitet den Parfümeur durch den Entwicklungsprozess. Carlos Quintero bezeichnet sich selbst als „Renaissance“-Designer und betrachtet seine Arbeit als Prozess, der auf alle möglichen Aspekte des Lebens angewendet werden kann, sei es Mode, Grafik, Möbel, Verpackung, Digitales, Accessoires, Objekte …


Er arbeitete in Italien und New York für renommierte Duft- und Modeunternehmen sowie für Verlage. Von Carlos stammt das mutige modernistische Konzept von Nomenclature: „Wissenschaftler entwerfen diese außergewöhnlichen Verbindungen als elegante Lösungen für ganz praktische Probleme. Zum Beispiel, um ein passendes Gegenstück zu Moschus zu finden, einen ökologischen Ersatz für Sandelholz oder eine kostengünstige Alternative zu Ambra. Ich verliebte mich geradezu in den Gedanken, Design durch Duftchemie zu zelebrieren.“


Während Karl davon angetrieben wird, Schönheit um der Schönheit willen zu kreieren, ist es Carlos’ Leidenschaft, schöne und praktische Lösungen zu finden. Das Duo arbeitete bei jedem Designelement des Projekts zusammen, Karl jedoch leitete die Duftentwicklung. „Denn Düfte sind Kunst, keine Lösungen!“, scherzt Carlos.
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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