Parfums de Rosine - Majalis

In den Warenkorb legen
mitnehmen
Abfüllung
Von jedem Duft kann jeweils nur eine Probe bestellt werden.
Bei reinen Probenbestellungen in 8-10 Werktagen versandfertig
4,00 €
Eau de Parfum 50 ML (100 ML = 216,00 €)
Lieferbar in 1-3 Tagen
108,00 €
Eau de Parfum 100 ML (100 ML = 140,00 €)
Lieferbar in 1-3 Tagen
140,00 €

Parfums de Rosine - Majalis

Die Wildrose Rosa majalis (auch Mai-Rose) stammt aus Gebirgsregionen in Mittel- und Osteuropa. Die einfach erscheinende Blüte verströmt einen wundervollen, zarten und fesselnden Duft, weshalb sie auch Zimt-Rose oder Liebes-Rose genannt wird.

Diese natürliche und exquisite Rose war die Inspiration für Parfums de Rosines Duft „Majalis“. Die zarten orientalischen Noten von Zimt, Rosa Pfeffer und Muskatnuss, die Majalis verströmt, ruhen auf einem Bett aus kostbaren Hölzern. Die Rose ist über den gesamten Duftverlauf präsent. Parfums de Rosine wählte eine Essenz der Bulgarischen Rose, um die Aromen in einen hellen und berauschenden Schleier zu hüllen.

Der Parfums-de-Rosine-Flakon wird von einem braunen Verschluss gekrönt und trägt zur Zierde eine zimtfarbene Quaste aus Seide, die mit einer fuchsiafarbenen Kordel gebunden ist. Die Box ist im typischen Rautendesign gehalten, das durch einen Druck in hellem Fuchsia veredelt wird.
© Aus Liebe zum Duft (dh)

Les Parfums de Rosine – ein Stück Kulturgeschichte
Die Boutique mit ihren Wandmalereien und dezenten Dekorationsobjekten ist winzig, gehalten in den Farben Fuchsia, Schwarz, Gold und Cremeweiß. „Eine Hommage an den Couturier Paul Poiret“, erklärt die Inhaberin und Parfum-Expertin Marie-Hélène Rogeon. 15 Jahre lang lancierte sie für große Marken Düfte, bevor sie sich mit der eigenen Duftboutique im Pariser Palais Royal selbstständig machte. Ihr Ziel war es, die in Vergessenheit geratenen Parfums Paul Poirets auf ihre persönliche Art neu zu veröffentlichen.

Poiret, Sohn eines Tuchhändlers, war zu Beginn des Jahrhunderts der begehrteste Couturier in Paris. Die berühmtesten Frauen der Zeit, wie Sarah Bernhardt und Isadora Duncan, waren seine Kundinnen. Poiret befreite die Frauen vom Korsett und verwendete als erster bedruckte Stoffe in der Haute Couture. Er gilt ebenso als Erfinder der Frauenhosen, und zudem soll er seinen eleganten Käuferinnen als Erster zu Kurzhaarschnitten geraten haben. 1913 erzielte er mit seiner Mode einen wahren Umsatzrekord und verdiente damit ein Vermögen, aber gab zwei aus.

Später versuchte er sich als Maler und als Schauspieler, ging sogar mit Colette auf Frankreich-Tournee und starb schließlich 1944 völlig verarmt. Sein einst großer Name war schon damals so gut wie vergessen.

Doch eine Spur seines Schaffens ist erhalten geblieben: in der Parfumsammlung von Marie-Hélène Rogeons Familie, einem Parfumeur-Clan. Marie-Hélènes Großeltern hatten ja schließlich die Parfums für Paul Poiret produziert. Poiret war der erste Couturier, der neben Accessoires und Dekorationsobjekten auch eigene Parfums lancierte. 1911 kam sein erstes Parfum, „Rosine“, auf den Markt, benannt nach seiner Tochter, die bereits im Kindesalter verstorben war.

Über dreißig Düfte hatte er insgesamt herstellen lassen. Die Flakons dafür ließ er in seiner eigenen Design-Schule entwerfen. Mit dem Erlös wollte er Steuerschulden bezahlen, die sich schon zu seiner Glanzzeit angehäuft hatten. Bereits in den Dreißigerjahren waren die Poiret-Parfums aber wieder fast vollständig vom Markt verschwunden. „Seine Duftkreationen waren nie bekannt als Parfums de Paul Poiret, sondern immer als Les Parfums de Rosine“, weiß Marie-Hélène Rogeon zu berichten. Deswegen werden sie heute unter diesem Namen auch angeboten, ein Stück Kulturgeschichte, das vor dem Vergessen bewahrt wurde.

Eigene Bewertung schreiben
Unsere Empfehlungen