Pierre Guillaume - Louanges Profanes No.19

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Pierre Guillaume
Guillaume, Pierre
Neroli, Weißdorn
Lilie

Pierre Guillaume - Louanges Profanes No.19

Guillaumes neunzehnter Streich, Louanges Profanes, ist ein sogenannter Florientale, also ein floraler Orientale. Guillaume beschreibt den Duft, dessen Name wörtlich übersetzt etwa „weltliche Lobgesänge” heißt, als „makellosen Orientalen, strahlend und pur – ein olfaktorisches Gebet, geschrieben mit einer Tinte aus sechs religiösen Signien.”

In der Tat – allen verwendeten Ingredienzien ist gemein, daß ihnen jahrhundertelang Bedeutung(en) mythischer und/oder religiöser Natur nachgesagt wurden – bis heute: So gilt zum Beispiel Weißdorn als Wohnort der Elfen und Vertreiber böser Geister, Weihrauch ist aus dem Alltag der Katholiken nicht wegzudenken und wurde bereits bei den alten Ägyptern als „Schweiß der Götter” verehrt, die Lilie steht als Symbol für Reinheit und Schönheit und ist Blume der Maria, Madonnenblüte.

Die Mischung Guillaumes hat es also in sich: Neroli und Weißdorn bilden den Auftakt – hesperidisch-frisch, leicht floral und fruchtig-herb – und leiten schnell hinüber zu einer Lilie, strahlend und rein, über allem stehend. Eingerahmt wird diese pudrige Königin alsbald von der intensiv-balsamischen Wärme des Benzoeharzes. Dazu gesellen sich holzige Anleihen durch Guajakholz sowie klassischen Weihrauch.

Louange Profanes – ein heller Florientale voller Ambivalenz: Sanft und samtig wohnt ihm durchaus ein kontemplatives Moment inne, ein sakraler Charakter, der allerdings von einer betörenden und trotz allem unschuldig wirkenden Sinnlichkeit, vornehmlich durch die betörende Lilie, begleitet wird. 

Pierre Guillaume Paris
Im Jahr 2002 im Alter von nur 25 schuf Pierre Guillaume seine erste Komposition mit dem Namen „Cozé“. Seine Kreationen wurden vom amerikanischen Parfumkritiker Chandler Burr (New York Times & GQ USA) als „die coolsten neuen europäischen Düfte eines jungen französischen Chemikers“ gelobt. Darüber hinaus gründete er sein eigenes Parfümhaus Parfumerie Générale. Immer mehr konzentrierte er sich auf das faszinierende Zusammenspiel von physikalischen Faktoren: Das Ergebnis war der Prozess der Photoaffinage oder Foto-Raffinierung, der Glättung von Geruchsspitzen durch UV-Strahlung. Seine Verwendung ungewöhnlicher Zutaten ist keineswegs Effekthascherei, sondern vielmehr Bereicherung der entstehenden Duftkonstruktion. Sein individueller und einzigartiger Kompositionsstil leitete seine Kreationen stets auf besondere Pfade:

„Ein Parfum für sich selbst zu tragen, ist nicht nur eine ichbezogene und bewegende Erfahrung, sondern auch für alle anderen, vor allem für die besonderen „Anderen“. Meine Parfums beruhen auf dem Kontakt mit der Haut, um sich auszudrücken. Ohne sie wären sie nichts.“
© Aus Liebe zum Duft (hb)

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