Rancé 1795 - Collection Impériale - Élise

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Rancé

Rancé 1795 - Collection Impériale - Élise - Eau de Parfum

Die jüngere Schwester Napoleons wagte es, ihren großen Bruder herauszufordern, indem sie gegen seinen Willen den attraktiven Kapitän Baciocchi heiratete. Aber wegen seiner starken Zuneigung vergab ihr der Kaiser schon bald, und ihr wurde bereits in jungen Jahren der Titel der Großherzogin der Toskana verliehen.

Dort schenkte sie einer alten, für ihren Park berühmten Fürstenvilla neuen Glanz: Élise vergrößerte den Park und bereicherte ihn um neue Pflanzen und exotische Blumen, die sie stolz ihren Gästen aus Paris und ganz Europa zeigte. Sie führte ein ereignisreiches und mondänes Leben, kam oft nach Paris und hielt sich dort lange auf, denn ihre strahlende Jugend machte sie zum Stern des kaiserlichen Hofes. 1809 widmete ihr Jean Rancé ein Parfum – natürlich mit ihrem Namen.

Heute präsentiert Jeanne Sandra Rancé den Duft „Élise“, der behutsam dem modernen Geschmack angepasst wurde: frisch und jung, romantisch und sinnlich. Fröhlich und lebhaft wie Élise, prickelnd durch die Meeresnoten und den Duft der Mandarine aus Sizilien, anmutig und sinnlich, intensiv weiblich durch Neroliöl und Rosen aus Grasse. Bourbon-Vanille und Ambra vermitteln eine verführerische, romantische und leidenschaftliche Atmosphäre, Patchouli und Moschus verleihen einen Hauch von Sinnlichkeit.
© Aus Liebe zum Duft (p/hb) 

Rancé – Düfte aus dem Füllhorn der Geschichte
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts begründet der Handschuhmacher Louis Rancé in Grasse die Dynastie der Familie. Die französische Mode des Spätbarock sieht auch für Männer parfümierte Handschuhe vor, und die von Rancé gefertigten, hauchzarten Kunstwerke sind ein gefragtes Accessoire der französischen Aristokratie.
 
François Rancé erweckte das Parfümeriegeschäft für Rancé zum Leben. Louis Rancé vermittelt sein Handwerk den Söhnen Antoine, Jacques und Jean François (1699–1782), die das Atelier nach seinem Tod erfolgreich weiterführen. Jean François allerdings ist es, der mit der Idee, sich künftig auch offiziell als Parfumeur zu bezeichnen, den entscheidenden Schritt in die Welt der Düfte wagt.

Ein Schritt, der das Leben aller folgenden Generationen der Dynastie entscheidend beeinflussen wird. 1795 beschließt sein Sohn François, sich nicht mehr auf die Herstellung parfümierter Handschuhe zu konzentrieren – eine Mode, die sich zu dieser Zeit bereits ihrem Ende zuneigt – sondern sich ausschließlich dem reinen Parfümeriegeschäft zu widmen: Eau de Colognes, Blütenwasser, Essenzen, süß duftende Salben, parfümierter Puder, Schönheitscremes und Lufterfrischer.

Jeanne Sandra Rancé sieht sich als Bewahrerin und Entwicklerin der Familientradition: „Ich wuchs in einem Haus auf, das von der Liebe zu Düften erfüllt war. Die Duftentwicklung ist für uns heute noch eine Kunst voller Magie, deren Ergebnis spirituelle Freude schenkt. Ich bin die Erbin eines Schatzes aus Essenzen, Düften und vielen seltenen, uralten Dokumenten mit einer unglaublichen Vielfalt an wertvollen kosmetischen Formeln. Diese gilt es wiederzubeleben und mit High-Tech-Innovationen zu verknüpfen.“

Damit hat es sich Jeanne Sandra zur Aufgabe gemacht, neben der Neuentwicklung von Düften auch die Kreationen ihrer Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Zusammensetzungen sämtlicher Duftkompositionen wurden über die Jahre im Archiv der Familie bewahrt, sodass man die Düfte auch heute noch originalgetreu herstellen könnte.

Allerdings sind die Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts heute nicht mehr zeitgemäß – sie sind zu schwer und zu blumig. Deshalb werden die Eau de Parfums neu komponiert, in moderner Form, die aber ihre ursprüngliche Zusammensetzung berücksichtigt.

Und immer noch verwendet Rancé 1795 ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aus Blüten, Blättern und Gräsern, die zum überwiegenden Teil in Grasse angebaut und kultiviert werden.

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