Rancé 1795 - Collection Impériale - Eugénie

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Rancé

Rancé 1795 - Collection Impériale - Eugénie - Eau de Parfum

Inspiriert von der Schönheit und Eleganz der Kaiserin komponierte François Alexandre Rancé anlässlich der Trauung Eugénies mit Napoleon III. am 30. Januar 1853 einen Duft als Hommage an diese faszinierende Frau. Damit führte er die Tradition seines Großvaters François Rancé fort, der sich zum erlauchten Kreis der französischen Hofparfumeure zählen durfte. Dieser widmete schon Kaiserin Joséphine, der über alles geliebten Frau Napoleon I., einen Duft, der ihren Namen trug und ihr Wesen einfing.

Jeanne Sandra Rancé, die Ur-Urenkelin des Begründers, legte bereits den Duft Joséphine neu auf. Nun erweckt sie mit Eugénie eine weitere Perle des Familienschatzes zu neuem Leben. Der klassisch-romantische Flakon ist eine Anlehnung an die Ausstrahlung der Kaiserin, die maßgeblichen Einfluss auf die Mode ihrer Zeit hatte und deren vorzüglicher Geschmack viel bewundert und kopiert wurde.

Das Eau de Parfum „Eugénie“ fängt die Anmut und Grazie einer außergewöhnlichen Kaiserin ein, die nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa mit ihrem Charme, ihrem bezaubernden Lächeln und ihrer zeitlosen Noblesse betörte. Die Duftkomposition besteht aus ausgewählten, wertvollen Inhaltsstoffen für die elegante, anmutige und stilvolle Frau, welche die Tradition zu schätzen weiß.

Die blumige Kopfnote aus Maiglöckchen, weißen Blüten und Bergamotte enthält frische Akkorde von Mandarine, Melone und Passionsfrucht. In der Herznote gruppieren sich Rose, Veilchenblatt, Jasmin und Magnolie harmonisch um Orangenblüten und Pfirsich. Abgerundet wird dieser blumig-frische Duft von warmen Vanille-, Iris- und Ambranoten sowie Sandelholz, Eichenmoos und Vetiver.

Der Duft verströmt eine intensive feminine Ausstrahlung, die Herz, Verstand und Sinne verführt. Mit Eugénie wird die Erinnerung an die Parfumeurskunst und den Luxus des 19. Jahrhunderts wieder lebendig.

Rancé – Düfte aus dem Füllhorn der Geschichte
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts begründet der Handschuhmacher Louis Rancé in Grasse die Dynastie der Familie. Die französische Mode des Spätbarock sieht auch für Männer parfümierte Handschuhe vor, und die von Rancé gefertigten, hauchzarten Kunstwerke sind ein gefragtes Accessoire der französischen Aristokratie.
 
François Rancé erweckte das Parfümeriegeschäft für Rancé zum Leben. Louis Rancé vermittelt sein Handwerk den Söhnen Antoine, Jacques und Jean François (1699–1782), die das Atelier nach seinem Tod erfolgreich weiterführen. Jean François allerdings ist es, der mit der Idee, sich künftig auch offiziell als Parfumeur zu bezeichnen, den entscheidenden Schritt in die Welt der Düfte wagt.

Ein Schritt, der das Leben aller folgenden Generationen der Dynastie entscheidend beeinflussen wird. 1795 beschließt sein Sohn François, sich nicht mehr auf die Herstellung parfümierter Handschuhe zu konzentrieren – eine Mode, die sich zu dieser Zeit bereits ihrem Ende zuneigt – sondern sich ausschließlich dem reinen Parfümeriegeschäft zu widmen: Eau de Colognes, Blütenwasser, Essenzen, süß duftende Salben, parfümierter Puder, Schönheitscremes und Lufterfrischer.

Jeanne Sandra Rancé sieht sich als Bewahrerin und Entwicklerin der Familientradition: „Ich wuchs in einem Haus auf, das von der Liebe zu Düften erfüllt war. Die Duftentwicklung ist für uns heute noch eine Kunst voller Magie, deren Ergebnis spirituelle Freude schenkt. Ich bin die Erbin eines Schatzes aus Essenzen, Düften und vielen seltenen, uralten Dokumenten mit einer unglaublichen Vielfalt an wertvollen kosmetischen Formeln. Diese gilt es wiederzubeleben und mit High-Tech-Innovationen zu verknüpfen.“

Damit hat es sich Jeanne Sandra zur Aufgabe gemacht, neben der Neuentwicklung von Düften auch die Kreationen ihrer Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Zusammensetzungen sämtlicher Duftkompositionen wurden über die Jahre im Archiv der Familie bewahrt, sodass man die Düfte auch heute noch originalgetreu herstellen könnte.

Allerdings sind die Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts heute nicht mehr zeitgemäß – sie sind zu schwer und zu blumig. Deshalb werden die Eau de Parfums neu komponiert, in moderner Form, die aber ihre ursprüngliche Zusammensetzung berücksichtigt.

Und immer noch verwendet Rancé 1795 ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aus Blüten, Blättern und Gräsern, die zum überwiegenden Teil in Grasse angebaut und kultiviert werden.

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