Rancé 1795 - Collection Impériale - Joséphine

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Rancé

Rancé 1795 - Collection Impériale - Joséphine - Eau de Parfum

Anlässlich ihrer Krönung am 2. Dezember 1804 beauftragte Napoleon den Hofparfumeur Francois Rancé für seine „unvergleichliche Joséphine“, der „graziösesten Frau der Welt“, einen Duft zu kreieren, der ihrem Titel als Rosenkaiserin gerecht werden und ihrem Charakter entsprechen sollte. Keine einfache Aufgabe, denn die zierliche Kreolin mit ihrem exotischen Akzent war eine Frau voller Charme, Unbefangenheit und Anmut, freigiebig und sorglos, aber auch verschwenderisch, vergnügungssüchtig und respektlos.

Zwei Blumen haben sie ihr Leben lang begleitet: Zum einen war Joséphine eine Rosenliebhaberin und trug den Titel „Rosenkaiserin“ voller Stolz. Noch im selben Jahr ihrer Krönung zur Kaiserin begann sie auf ihrem Anwesen Malmaison mit der Anlage eines Rosengartens, der der schönste seiner Zeit werden sollte und eine regelrechte Roseneuphorie auslöste. Niemand vor oder nach ihr hat in Frankreich jemals einen so großen Einfluss auf die Kultur und Züchtung der Rosen ausgeübt. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Rosenanlagen von der Mode der Landschaftsgärten abgelöst.

Außerdem war es das Veilchen, das zum Symbol der Liebe zwischen Napoleon und Joséphine wurde: Als Napoleon sie zum ersten Mal sah und sich unsterblich in sie verliebte, trug Joséphine Beauharnais einen Veilchenkranz in ihrem Haar. Auch ihr Hochzeitskleid war mit Veilchen geschmückt. Ein Leben lang schickte Napoleon ihr Veilchenbouquets zum Hochzeitstag, selbst von den Schlachtfeldern versäumte er nicht, ihr dieses Zeichen seiner Liebe zu senden. Als die Veilchen am Hochzeitstag im Jahr 1808 fehlten, wusste die kinderlose Joséphine, dass ihre Scheidung bevorstand.

Beide Blüten sollten zentraler Bestandteil des Duftes werden. Francois Rancé verbrachte Monate mit der Duftkomposition und präsentierte Napoleon schließlich den Duft „Joséphine“, der zu den meistverkauften seiner Zeit wurde.

Rancé – Düfte aus dem Füllhorn der Geschichte
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts begründet der Handschuhmacher Louis Rancé in Grasse die Dynastie der Familie. Die französische Mode des Spätbarock sieht auch für Männer parfümierte Handschuhe vor, und die von Rancé gefertigten, hauchzarten Kunstwerke sind ein gefragtes Accessoire der französischen Aristokratie.
 
François Rancé erweckte das Parfümeriegeschäft für Rancé zum Leben. Louis Rancé vermittelt sein Handwerk den Söhnen Antoine, Jacques und Jean François (1699–1782), die das Atelier nach seinem Tod erfolgreich weiterführen. Jean François allerdings ist es, der mit der Idee, sich künftig auch offiziell als Parfumeur zu bezeichnen, den entscheidenden Schritt in die Welt der Düfte wagt.

Ein Schritt, der das Leben aller folgenden Generationen der Dynastie entscheidend beeinflussen wird. 1795 beschließt sein Sohn François, sich nicht mehr auf die Herstellung parfümierter Handschuhe zu konzentrieren – eine Mode, die sich zu dieser Zeit bereits ihrem Ende zuneigt – sondern sich ausschließlich dem reinen Parfümeriegeschäft zu widmen: Eau de Colognes, Blütenwasser, Essenzen, süß duftende Salben, parfümierter Puder, Schönheitscremes und Lufterfrischer.

Jeanne Sandra Rancé sieht sich als Bewahrerin und Entwicklerin der Familientradition: „Ich wuchs in einem Haus auf, das von der Liebe zu Düften erfüllt war. Die Duftentwicklung ist für uns heute noch eine Kunst voller Magie, deren Ergebnis spirituelle Freude schenkt. Ich bin die Erbin eines Schatzes aus Essenzen, Düften und vielen seltenen, uralten Dokumenten mit einer unglaublichen Vielfalt an wertvollen kosmetischen Formeln. Diese gilt es wiederzubeleben und mit High-Tech-Innovationen zu verknüpfen.“

Damit hat es sich Jeanne Sandra zur Aufgabe gemacht, neben der Neuentwicklung von Düften auch die Kreationen ihrer Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Zusammensetzungen sämtlicher Duftkompositionen wurden über die Jahre im Archiv der Familie bewahrt, sodass man die Düfte auch heute noch originalgetreu herstellen könnte.

Allerdings sind die Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts heute nicht mehr zeitgemäß – sie sind zu schwer und zu blumig. Deshalb werden die Eau de Parfums neu komponiert, in moderner Form, die aber ihre ursprüngliche Zusammensetzung berücksichtigt.

Und immer noch verwendet Rancé 1795 ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aus Blüten, Blättern und Gräsern, die zum überwiegenden Teil in Grasse angebaut und kultiviert werden.

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