Rundholz Parfums - FEB.14, 1912

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Rundholz Parfums
Landi, Arturetto

Rundholz Parfums - FEB.14, 1912

RUNDHOLZ PARFUMS bietet eine erlesene Selektion für den Connaisseur anspruchsvollster Duftkreationen und nur ausgewählte Kompositionen werden in die Linie aufgenommen. Allerfeinste Qualität der Ingredienzien paart sich mit olfaktorischer Einzigartigkeit und hohem Wiedererkennungswert. Auch die No.3 der Kollektion erfüllt diese Prämisse par excellence.

FEB. 14, 1912 entpuppt sich als Chamäleon von luzider Gestalt, trägt die Kreation doch sowohl Wärme, als auch einen Hauch milder Kühle in sich. Hautwarme Nähe und seidig-milchige Wohligkeiltreffen auf diesen unwiderstehlichen Touch zartbitterer Herbheit, der leise an grüne Kaffeebohnen erinnert. Die hinreißend mit Sternanis, aromatischem Fenchelsamen und Süßholz veredelte Würzmilch verbreitet Sanftheit und Behaglichkeit. Balsamische Akzente in sandfarbenem Leder lassen aufhorchen, so kraftvoll sind diese, würzig, sinnlich und verwirrend anziehend. Erhellt wird die Szenerie vom changierenden Funkeln der Hesperiden, das behutsam zwischen den Kontrasten vermittelt und so den Übergang zum Herzen ebnet.

In den betörenden, überraschend zartblumigen Herznuancen dominieren feinpudrige Erhabenheit und Eleganz, die zweifelsfrei auf das Konto der erdigen Iris gehen. Umgarnt von der prickelnden Würze einer Gartennelke und diffuser mattsilbriger Trockenheit, erblüht sie zu berührender Schönheit. Selbst Rose und Jasmin ordnen sich kurzzeitig ihrer stillen Dominanz unter und dienen anfangs lediglich dazu, die stilvolle Brillanz der Iris noch zu betonen. Je länger sich Haut und Duftmoleküle aneinander schmiegen, desto mehr geht die pudrige Trockenheit in samtige Weichheit über. Wenig später rankt sich eine strahlende Rose an den sanfter werdenden und knautschig anmutenden Ledernoten empor. Betörende Momente der Zartheit geben im weiteren Verlauf den Ton an. Cremeweicher, mit einer Prise Tonkabohne gewürzter Moschus, nebst zartrauchigen Zedernhölzern und Heliotrop, untermalen die Sanftheit der Rose gekonnt. Gemeinsam stiften sie reizvolle Akzente und sorgen für nie enden wollende Tiefgründigkelt.

FEB. 14, 1912 lässt sich nicht festlegen. Kostbare Boudoir-Momente in Seide, vielgeküsste Haut und ledrige Fetische. Puderrosige Zartheit, feminine Weichheit und erhabene Eleganz. Warme Würzmilch, trockene Hölzer und maskuline Herbheit. FEB.14, 1912 spielt so virtuos mit den Kontrasten, dass man der raffinierten Komposition nie so ganz auf die Schliche kommt. Genau das macht den unwiderstehlichen Reiz aus, der von Arturetto Landis Symphonie ausgeht.

Aufregend anders und ungewöhnlich selbstsicher. Klar und elegant. Schnörkellos und auedrucksvoll. Ein echter Rundholz eben.

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