Anatole Lebreton - Artefacts - Duende

Holzig, Harzig und Gewürzig

„Ein kraftvoller Akkord aus laotischem Oud und Gewürzen, durchzogen von fruchtigen und ambrierten Facetten.“

In Andalusien ist el duende ein unübersetzbarer Begriff, der einen tranceartigen Zustand beschreibt, in dem Flamenco-Künstler ihre dunkelste und verletzlichste Seite zum Ausdruck bringen. Er steht für den Höhepunkt von Ausdruckskraft und Verbindung mit dem Publikum, für aufrichtige Kreativität in all ihrer bebenden Intensität. Jede Kunst kann den Duende in sich tragen. In jedem Werk zeigt er sich im Verzicht auf formale Perfektion und im Loslassen einer glatten, kantenlosen Technik, sodass ein unkontrollierbarer, überwältigender und zutiefst authentischer Zustand intensiver Hingabe entstehen kann. Oud, ein dunkler und animalischer Rohstoff, wird von Anatole gewählt, um das heilige Feuer des Duende auszudrücken, das den Künstler erfasst.

Im Herzen der Komposition
Ein Hauch von Chili und Nelke, frisch und kampferartig, verbindet sich mit der dunklen Tiefe von Kakao. Zu diesem vollmundigen Auftakt gesellt sich bald markantes Oud mit fruchtigen Nuancen von Davana. Die Begegnung wird allmählich weicher und ruhiger und klingt schließlich in einer animalischen Amberbasis aus.

Artefacts
Artefakte bezeichnen künstliche, von Menschenhand hergestellte Gegenstände oder den künstlerischen Prozess von lat. ars – Kunst, facere – machen, herstellen. In dieser Kollektion wollte Anatole Lebreton die Mechanismen des schöpferischen Akts erforschen und sich dabei von bedeutungsvollen Ereignissen der Menschheitsgeschichte inspirieren lassen. Aus diesen olfaktorischen Ausgrabungen in fremden Perspektiven und fernen Blickwinkeln entstehen diese Artefakte.

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Anatole Lebreton
77 Route de l´Adret
83340 Cabasse
France
www.anatolelebreton.com


Warnhinweise:
Nur zur äußeren Anwendung.
Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
Kontakt mit den Augen vermeiden.

Alcohol denat., Aqua, Acetyl Cedrene, Benzyl Benzoate, Beta-Caryophyllene, Cedrus Atlantica Oil/Extract, Eugenol, Geranyl Acetate, Hexadecanolactone, Hydroxycitronellal, Limonene, Linalool, Pinene, Pogostemon Cablin Oil, Terpineol, Tetramethylacetyloctahydronaphtalenes, Trimethylcyclopentenyl Methylisopentenol

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Mehr über Anatole Lebreton

Anatole Lebreton

Wie sein Name bereits vermuten lässt, wurde Anatole Lebreton in der Bretagne geboren, auf dem Land, am Meer, wo er von klein auf Epen, Sagen und Legenden geradezu aufsog. Als Erwachsener brachte er sein leidenschaftliches Temperament zuerst auf die Bühne, beim Theater. Dann verließ er diese wieder, um feine Schokolade und seltene Tees zu verkaufen, wodurch er sowohl seinen Geruchs- als auch Geschmackssinn entwickelte und schärfte. Als ein Liebhaber und Sammler alter Parfums begann Anatole in seinem Blog „Schlafende Zibetkatze“ (Civette au Bois Dormant), über sie zu schreiben, um daraufhin die Seiten zu wechseln und selbst Parfums herzustellen. Mit viel Intuition und Mühe bei der Anwendung der Verfahren ließ sich Anatole von seiner Hochachtung für die Geschichte des Parfums leiten sowie durch seinen Drang nach freier und grenzenloser Entfaltung. Nach einigen geheimen Versuchen lancierte er seine gleichnamige Marke im Jahr 2014. Seine Parfums erzählen Geschichten, voller Emotionen und Begeisterung.

 

Parfums der Freiheit
„Unter den fünf Sinnen ist der Geruchssinn derjenige, der unseren urtümlichen und tierischen Instinkten noch am nächsten liegt. Das Riechen ist etwas Wildes und Freies, ein Zugang zur Welt, um sie zu berühren und von ihr berührt zu werden. In der Kunst des Riechens liegt etwas Rohes, Barbarisches und Ungezähmtes. Aber ohne Parfum fühle ich mich wiederum nackt und schmucklos.

Ich erschaffe Parfums, die Sie einkleiden und zugleich enthüllen, Sie mit dem Urtümlichen und Körperlichen verbinden. Ich liebe es, das Herz schlagen zu spüren, wenn es sich bewegt und erschaudert, durchdrungen von Fantasien und Geheimnissen. Meine Parfums sind wie ich, sie leben. Sie erzählen Geschichten und verlocken dazu fortzureisen, zu den eigenen Wurzeln zurückzukehren, zu den eigenen Empfindungen.

Ich verstehe meine Parfums als Landschaften oder Tagträume. Ein Parfum zu kreieren oder zu tragen, ist wie eine Erkundung und Reise, als Eroberer zugleich erobert zu werden. Ein Parfum aufzulegen bedeutet Vorstellungskraft zu besitzen, wie ein kleines zusätzliches, olfaktorisches ‚je ne sais quoi‘, das den Zauber ins Leben bringt.“ Anatole Lebreton