Mit Éveil du Faune aus der Mythology Collection betritt die Marke Hellenist Neuland. Denn Basisnoten aus Leder, dunklen Hölzern und Tabak entfalten hier einen kraftvollen und opulenten Duftteppich.
Ein süchtig machender und bewegender Duft, der zwischen Unschuld und Begierde schwebt … Éveil du Faune verbindet den grünen Schimmer von kandierter Angelika mit der animalischen Sinnlichkeit von Leder und den rauchigen Schwaden von Tabak. An der Grenze von Sanftheit und Instinkten schwebend fängt der Duft die Schwelle ein, an der die Zurückhaltung nachlässt und das Verlangen zu erwachen beginnt.
Das Erwachen der Begierde
Tief im Eichenwald von Foloi erwacht der Faun, verspielt und unbeschwert, inmitten der Wärme eines weichen Nestes aus feuchten Blättern, unter den ersten Herbststrahlen, die langsam durch das Laubwerk fallen.
Als ein warmer Hauch durch den Wald weht, erfasst plötzlich ein brennendes Gefühl seinen Körper, bringt seine Gedanken durcheinander und lässt seinen Atem schneller werden. Die Unschuld beginnt zu wanken und weicht langsam dem Instinkt. Was ist das für eine animalische, sinnliche Kraft, die unter der Haut erwacht?
Eingefangen vom französisch-griechischen Modefotografen Nicolas Aristidou taucht die Kampagne Éveil du Faune in einen dichten und fast unwirklichen Wald ein; eine schwebende Welt zwischen heidnischem Traum und antiker Fantasie. Durch die Präsenz des Tänzers Hugo Thabaret wird der Faun zu einer zeitgenössischen Figur; weder ganz Mensch noch ganz Fabelwesen. Der Körper erscheint als Verlängerung der Landschaft selbst: feuchte Haut, Moos, grüne Schatten und Licht, das durch das Laubwerk sickert.
„Faune leben in Wäldern, Bergen und verlassenen Weiden; sie lieben Quellen, Höhlen und wilde Orte.“ – Ovid, Metamorphosen
„Habe ich einen Traum geliebt? Mein Zweifel, ein Haufen uralter Nacht, findet sein Ende in so manch zartem Zweig.“ – Stéphane Mallarmé, Der Nachmittag eines Fauns
Der Faun
Als freie und schwer fassbare Gestalt der Antike gehört der Faun zur Welt der Wälder, Quellen und verborgenen Lichtungen. Halb Mensch, halb Tier, durchstreift er die griechisch-römische Mythologie als Verkörperung des Lebens in seiner instinktivsten, freudvollsten und ungezähmtesten Form.
Verbunden mit Pan und den dionysischen Prozessionen tanzt der Faun, spielt Flöte, schläft im feuchten Moos des Unterholzes und feiert eine Beziehung zur Welt, die von menschlichen Konventionen befreit ist. Zugleich verspielt, frech und sinnlich entzieht er sich jeglicher Kategorisierung; ein Wesen der Begierde ebenso wie der Unschuld, des Geheimnisses ebenso wie des Lichts.
Mit Éveil du Faune (Das Erwachen des Fauns) stellt sich Hellenist Parfums den Duft dieser waldigen Präsenz vor; ein Unisex-Duft, durchdrungen von der pflanzlichen Frische eines Waldes nach dem Regen, der Wärme nackter Haut und der sanften Animalität eines Wesens, das der Natur noch ganz nah ist.
Die Parfümeurin Alienor Massenet
Als intuitive und zutiefst sensible Parfümeurin entwickelt Alienor Massenet seit mehr als dreißig Jahren eine freie, emotionale und spirituelle Duft-Handschrift. Fasziniert von den unsichtbaren Zusammenhängen zwischen Materie, Emotion und Energie, betrachtet sie die Kreation von Düften als eine Form zeitgenössischer Alchemie.
Bekannt für ihre lebendigen und facettenreichen Kompositionen, arbeitet sie gerne mit Kontrasten: Licht und Schatten, Sanftheit und Animalität, Unschuld und Sinnlichkeit. Mit ihrer Leidenschaft für Steine, Kunst und die symbolischen Dimensionen von Rohstoffen betrachtet sie Parfüm ebenso sehr als emotionale Sprache wie als technisches Konstrukt.
Mit Éveil du Faune kreiert sie für Hellenist einen fesselnden und süchtig machenden Duft; eine Komposition, in der die Inhaltsstoffe im Rhythmus der Haut zu atmen scheinen.
