Kakao

Der immergrüne Kakaobaum (Theobroma cacao) zählt zur Familie der Malvengewächse. In freier Wildbahn kann er bis zu 15 m hoch werden, Plantagenbäume werden allerdings auf eine Höhe von 4 m gestutzt. Kakaobäume brauchen Wärme, Feuchtigkeit und Schatten, weshalb sie nur in tropischen Regionen wachsen. Ursprünglich stammen sie aus Mittel- und Südamerika, wo ihre länglichen, ledrigen Früchte mit den Kakaobohnen bereits von den Ureinwohnern genutzt wurden. Die Azteken sahen in Kakao das Geschenk des Gottes Quetzalcoatl und betrachteten ihn als Heiligtum. Die Kakaobohnen wurden nicht nur zur Herstellung von Getränken, sondern auch als Zahlungsmittel verwendet. Heutzutage wird Kakao weltweit in den Tropen angebaut. Die Kakaobohnen werden nach der Ernte fermentiert, getrocknet und nach dem Export zu Kakaomasse weiterverarbeitet. Der lateinische Name Theobroma des tropischen Süßigkeitenlieferanten bedeutet übrigens „Speise der Götter“. Das dies nicht zu hoch gestapelt ist, kann so mancher Schokoladenfreund bestätigen. Kakao besitzt einen vollen und sinnlichen Schokoladenduft mit dunkel-bitteren Noten und gewürzigen Untertönen. © andriigorulko - fotolia.com

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